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Immobilienrecht und Mietrecht | 14.03.2016

Bewerbungs­unterlagen

Vermieter darf Bewerbungs­unterlagen von Miet­interessenten nicht ewig aufbewahren

Vermieter muss nach Beendigung der Geschäfts­beziehung Daten vernichten

Wer sich um eine Wohnung bewirbt, muss dem Vermieter in der Regel einige Bewerbungs­unterlagen zur Verfügung stellen. Der Vermieter darf die hierbei übermittelten Daten aber nur so lange aufbewahren und speichern, wie dies für seine Geschäfts­zwecke erforderlich ist.

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Erhält der Miet­interessent die Wohnung, werden die Bewerbungs­unterlagen zur Mieterakte hinzugefügt

Erhält der Miet­interessent die Wohnung, darf der Vermieter die Bewerbungs­unterlagen zu der Mieterakte hinzufügen. Dort kann sie auch noch für eine gewisse Zeit nach Beendigung des Miet­verhältnisses bleiben.

Keine Wohnung: Vermieter muss Bewerbungs­unterlagen vernichten oder zurück­geben

Erhält der Miet­interessent die Wohnung nicht, dann darf der Vermieter die Unterlagen nur so lange behalten, wie es für seine Auswahl erforderlich ist. Spätestens wenn die Wohnung endgültig vermietet ist, muss er die Bewerbungs­unterlagen vernichten oder dem Interessenten zurück­geben. Die Unterlagen dürfen nur dann länger aufbewahrt werden, wenn der Mieter dies beispiels­weise für die Bewerbung für eine eventuell zukünftig frei werdende Wohnung ausdrücklich wünscht.

Was darf der Vermieter den Mietinteressenten fragen?

Siehe dazu: Wohnungssuche: Darf der Vermieter Fragen zu Bonität, Familienstand, Kinderwunsch, Haustieren etc. stellen?

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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VW-Abgas­skandal: Erfolg nun auch in Deutschland für Geschädigte

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[21.03.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVW musste in den USA Milliarden an Schadens­ersatz und Strafe wegen des Abgas­skandals zahlen. Nachdem VW zunächst alle Vorwürfe abstritt, liegen nun Geständnisse vor. Auch in Deutschland liegen für Geschädigte nun erste gerichtliche Erfolge vor. Das Landgericht Hildesheim ist der Auffassung, dass VW ihre Kunden betrogen hat.

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