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Mietrecht | 25.01.2021

Home-Office

Vermieter darf Homeoffice nicht grund­sätzlich untersagen

Wann eine Zustimmung erforderlich wird und wann nicht

Die Nutzung eines häuslichen Arbeits­zimmers in der eigenen Wohnung kann ein Vermieter grund­sätzlich nicht verbieten. Darunter fallen auch die corona­bedingten Homeoffice-Regelungen vieler Arbeitgeber. Grenzen gibt es jedoch dann, wenn Publikums­verkehr hinzukommt oder Mitbewohner durch die Tätigkeit gestört werden.

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Gewerbliche Tätigkeiten ohne Zustimmung zulässig

Der Bundes­gerichts­hof (BGH) hat entschieden, dass gewerbliche Tätigk­eiten auch ohne Zustimmung des Vermieters zulässig sind (Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.07.2009, Az. VIII ZR 165/08). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich der Wohnungs­charakter nicht ändert und für die Tätigkeit keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen.

Grenzen von Homeoffice

Neben der Frage, ob Mitbewohner gestört werden, ist eine Zustimmung auch immer dann notwendig, wenn die Wohnung selbst als Betrieb­stätte angegeben oder als Geschäfts­adresse genutzt wird (Bundesgerichtshof, Beschluss vom 31.07.2013, Az. VIII ZR 149/13).

Quelle: dpa/DAWR/ab
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