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Immobilienrecht und Mietrecht | 25.01.2016

Schutzmaßnahmen

Vermieter ist nicht für die Sicherung der vermieteten Wohnung zuständig - Kein Anspruch auf einbruchshemmende Fenster oder Türen

Investiert der Vermieter in Schutzmaßnahmen, kann er die Kosten auf die Jahresmiete draufschlagen

Einen Anspruch auf den nachträglichen Einbau von einbruchshemmenden Fenstern oder Türen haben Mieter nicht. Auch ein Sicherheitsschloss, einen Türspion oder eine Gegensprechanlage muss ein Vermieter nicht einbauen. Investiert der Vermieter trotzdem in derartige Schutzmaßnahmen, handelt es sich um Modernisierungen. Die Folge: Der Vermieter kann die Miete erhöhen. Er darf 11 Prozent der Kosten der Baumaßnahme auf die Jahresmiete draufschlagen.

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Maßnahmen zur Sicherung der Wohnung müssen vom Vermieter genehmigt werden

Wollen Mieter von sich aus in die Sicherheit ihrer Wohnung investieren, müssen sie bei allen baulichen Änderungen die Erlaubnis des Vermieters einholen. Der muss bei einem schützenswerten Interesse des Mieters kleineren Baumaßnahmen zustimmen. Geklärt werden muss aber auch, was am Ende der Mietzeit mit den Mieterinvestitionen passieren soll. Denkbar ist, dass der Vermieter die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes fordert, so dass noch einmal Kosten auf den Mieter zukommen würden.

Mietern sollten deshalb, mit ihrem Vermieter von Anfang an vereinbaren, dass die Investition beim Auszug nicht beseitigt werden muss oder dass gegebenenfalls der Vermieter für den Verbleib der Einbauten eine Entschädigung zahlt.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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