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Mietrecht | 14.07.2020

Betriebskosten

Vermieter können Kosten für Hausmeister auf Mieter umlegen

Nicht alle Ausgaben für Hausmeistertätigkeiten sind umlagefähig

Über ihre Betriebskosten zahlen Mieter meist auch für einen Hausmeister. Doch Vermieter dürfen nicht alle Ausgaben umlegen. Für einige Tätigkeiten müssen Mieter nichts zahlen.

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Vermieter können die Kosten für einen Hausmeister auf ihre Mieter umlegen. Allerdings dürfen nicht alle Ausgaben für Hausmeistertätigkeiten über die Betriebskosten abgerechnet werden.

Kosten für Vertretung sind umlagefähig

Zu den Hausmeisterkosten zählen die Lohnkosten, Lohnnebenkosten und ein pauschaler Lohnsteuerbetrag. Außerdem können die Kosten für eine Vertretung oder bei Urlaub und Krankheit umgelegt werden. Zu den typischen Aufgaben des Hausmeisters gehören die Reinigung des Treppenhauses, das Bedienen der Zentralheizung, die Gartenpflege und Schneefegen.

Gehen Tätigkeit über Hausmeisterarbeiten hinaus müssen diese nicht gezahlt werden

Gehen die Tätigkeiten des Hausmeisters aber darüber hinaus, führt er also Reparaturen im Haus durch oder übernimmt Verwaltungsarbeiten, müssen bei der Betriebskostenabrechnung entsprechende Abzüge von den Hausmeisterkosten gemacht werden. Auch eine Pauschale für die Notdienstbereitschaft des Hausmeisters ist nicht umlagefähig. Sie gehört nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes zu den Verwaltungsausgaben (Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.12.2019, Az. VIII ZR 62/19).

Bei Zweifel muss Aufteilung vom Vermieter erläutert werden

In der Betriebskostenabrechnung muss nicht aufgeführt werden, in welcher Höhe der Vermieter nicht umlagefähige Kosten abgezogen hat. Ist etwas unklar, kann der Mieter nachfragen und die Belege einsehen. Zweifelt ein Mieter die Abrechnung an, muss die Aufteilung der Kosten vom Vermieter erläutert werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ku
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