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Steuerrecht | 28.07.2021

Kurz­vermietung

Vermietung in der Urlaubszeit: Freigrenze hilft Kurz­vermietern

Erwirtschafteten Gewinn muss in Steuer­erklärung angeben werden

Wer seine Wohnung über eine Internet­plattform an Urlauber vermietet, muss die Einnahmen in seiner Steuer­erklärung angeben. Versteuert werden muss aber nur der sogenannte Gewinn. Und es gibt Ausnahmen.

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Wer seine Wohnung in den Sommer­monaten unter­vermietet, weil er selbst verreist, sollte auch an das Finanzamt denken. „Denn Einnahmen aus einer Vermietung gehören prinzipiell in die Einkommen­steuer­erklärung“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Es handelt sich um Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, die in das Steuer­formular V gehören.

Ausnahme gilt für Mieteinnahmen bis 520 Euro im Jahr

Einnahmen bis zu dieser Grenze müssen nicht in der Steuer­erklärung angegeben werden. Voraus­gesetzt: Der Eigentümer vermietet seine Wohnung nur vorüberg­ehend beziehungs­weise der Mieter nur einen Teil seiner Wohnung.

Liegen die Einnahmen aber über diesen Betrag gehört dies in die Steuer­formulare und es muss in einem zweiten Schritt der Überschuss - umgangs­sprachlich der Gewinn - ermittelt werden. Das heißt, von den Einnahmen sind die mit der Wohnungs­vermietung zusammen­hängenden Ausgaben abzuziehen.

Liegt das Gesamteinkommen unter dem Grundfreibetrag fällt keine Einkommensteuer an

Das können zum Beispiel die für die Vermietungs­zeit selbst gezahlte Miete oder die Kosten für eine anschließende Wohnungs­reinigung sein. „Entsprechende Belege sollten unbedingt aufbewahrt werden“, empfiehlt Klocke. Liegt das Gesamt­einkommen mit Lohn, Einnahmen aus einer selbstständigen Tätigkeit etc. insgesamt unter dem Grundfrei­betrag, fällt keine Einkommen­steuer an. Für das Jahr 2021 beträgt der Grundfrei­betrag 9744 Euro pro Jahr, im Vorjahr 9408 Euro.

Schummeln lohnt sich nicht

Die Finanz­ämter erhalten inzwischen auch Daten von den Internet­plattformen und können auswerten, ob eine Vermietung stattfand. Wer seine Miet­einnahmen, die über der genannten Freigrenze liegen, nicht in seiner Steuer­erklärung angibt, kommt leicht in den Verdacht einer Straftat.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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