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Versicherungsrecht | 14.03.2019

Sturm­schäden

Versicherungs­schäden nach Sturm richtig regulieren

Ein Überblick worauf man bei der Schadens­regulierung achten sollte

Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, Beulen am Auto - Stürme können schwere Schäden anrichten. Die gute Nachricht: In der Regel kommt dafür die Versicherung auf.

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Sturmschäden an Gebäuden und am Hausrat

Sturm­schäden sind meist ein Fall für die Versicherung. Zerstört der Sturm zum Beispiel Schorn­steine oder deckt Dächer ab, kommt dafür die Wohngebäudeversicherung auf, erklärt der Bund der Versicherung (BdV) in Hamburg. Sie leistet auch bei Folge­schäden, etwa wenn durch das kaputte Dach Regen eindringt und Fußböden beschädigt. Sind Möbel, TV-Geräte und anderer Hausrat betroffen, springt die Hausrat­versicherung ein.

Kaskoversicherung hilft bei Sturmschäden am Auto

Sturm­schäden am Auto etwa durch herab­fliegende Äste sind von einer Teilkasko­versicherung abgedeckt. Sie tritt auch ein, wenn Autofahrer gegen einen um­stürzenden Baum fahren - aber nicht, wenn der Baum bereits auf der Straße lag. Dafür sei ein Vollkasko-Schutz nötig, informiert der ADAC.

Wichtig: Sturm muss Schadensursache sein

Voraussetzung ist immer, dass der Sturm tatsächlich die Schadens­ursache bildet. Mindestens muss hierfür Windstärke acht geherrscht haben. Den Nachweis dafür muss im Zweifel der Versicherte erbringen. Dazu können Betroffene zum Beispiel die Wind­messungen der Wetter­ämter nutzen. Als Beleg können auch Medien­berichte dienen.

Medien­berichte helfen bei der Beweis­führung auch, wenn es sich um einen Tornado gehandelt hat. In diesem Fall sind die Schäden oft lokal begrenzt. „Ihr Haus wird aber vermutlich nicht das Einzige sein, das betroffen ist“, erklärt BdV-Sprecherin Bianca Boss. „Sie können also Ihre ebenfalls betroffenen Nachbarn als Zeugen benennen.“

Sturmschäden schnell der Versicherung melden

Der Betroffene muss sich möglichst schnell an seine Versicherung wenden und diese über den Schaden informieren. Hilfreich ist es, Fotos zu machen und eine genaue Aufstellung der beschädigten Gegenstände zu erstellen.

Tritt die Teilkasko­versicherung ein, werden Autofahrer nicht in der Schaden­freiheits­klasse zurück­gestuft. Eine vereinbarte Selbst­beteiligung wird aber laut ADAC fällig. Bei Vollkasko­schäden stufen die Versicherer Kunden im nächsten Kalender­jahr schlechter ein, es sei denn, diese haben einen sogenannten Rabatt­schutz vereinbart.

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Folgeschäden vermeiden

Wichtig zu beachten: Versicherte sind verpflichtet, den Schaden nicht unnötig größer werden zu lassen. Dazu gehört etwa, eine zerstörte Wind­schutz­scheibe abzudecken, damit einlaufendes Regenwasser nicht noch mehr Schäden anrichtet. Wer zum Beispiel sein Dach notdürftig abdecken muss, sollte das unbedingt mit dem Versicherer absprechen, rät der BdV. Denn meist werden die Schäden noch begutachtet.

Unter bestimmten Bedingungen sind Kosten steuerlich absetzbar

Übernimmt die Versicherung die Schäden nicht, kann möglicher­weise das Finanzamt helfen: Wer jemanden für Reparaturen am Garten­häuschen oder für Garten­arbeiten beauftragt, kann diese Kosten in der Einkommen­steuer­erklärung geltend machen, erklärt der Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL).

Für die Steuer­ermäßigung muss eine Rechnung vorliegen, die nicht bar bezahlt wird. Leistungen von Handwerkern oder Gärtnern können geltend gemacht werden, Material­kosten nicht. Die Steuer­ermäßigung beträgt 20 Prozent von maximal 6.000 Euro. Die Steuerlast sinkt um höchstens 1.200 Euro.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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