wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Vertragsrecht | 28.10.2015

Preiserhöhung

Viele Kunden können trotz BGH-Urteil einer Gas-Preiserhöhung widersprechen

Vom Streit um Gaspreis-Erhöhung sind nur Kunden in der Grundversorgung betroffen

Von einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) im Streit um Gaspreis-Erhöhungen sind nur Kunden in der Grundversorgung betroffen. Da viele Gasbezieher aber Sonderkunden sind, können sie nach wie vor gegen Preiserhöhungen der Anbieter vorgehen.

Werbung

Preiserhöhungen der Gas-Anbieter müssen Sonderkunden trotz BGH-Urteil nicht hinnehmen

Viele Kunden müssen Preiserhöhungen der Gas-Anbieter nicht einfach hinnehmen. Das gilt trotz einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH). Die Richter haben zwar im Streit um Gaspreis-Erhöhungen in der Grundversorgung zugunsten der Versorger entschieden. Oft handele es sich bei Verbrauchern, die mit Gas heizen, aber um Sonderkunden. Diese haben nach wie vor noch gute Möglichkeiten gegen Gas-Preiserhöhungen vorzugehen.

Kunden müssen rechtzeitig Widerspruch gegen die Jahresabrechnung einlegen

Wichtige Voraussetzung für einen Anspruch auf Rückzahlung ist, dass Kunden gegen die Jahresrechnung rechtzeitig Widerspruch einlegen -also innerhalb einer Frist von drei Jahren. Kunden können also auch noch Rechnungen aus dem Jahr 2012 beanstanden. Die Frist gilt jedoch Tag genau. Wer also eine Jahresabrechnung beispielsweise am 28. November 2012 erhalten hat, muss spätestens bis zum 28. November 2015 einen Brief oder eine E-Mail an den Anbieter schicken. Kunden sollten sich den Eingang des Schreibens bestätigen lassen. Musterbriefe finden Kunden auf der Internetseite der Verbraucherzentralen.

Zahlung nur unter Vorbehalt leisten

Kunden haben außerdem die Möglichkeit nur unter Vorbehalt zu zahlen oder die Zahlung zu kürzen, bis die Rechtsgrundlage der Erhöhung vom Anbieter nachgewiesen wurde. Sollte der Anbieter einem Sonderkunden ordentlich kündigen, können sich Verbraucher einfach einen neuen Anbieter suchen. Der Markt ist mittlerweile groß. Verbraucher haben also unter zahlreichen Gas-Anbietern eine Auswahl. Ein Wechsel lohnt sich auch finanziell - häufig lassen sich so mehrere hundert Euro sparen.

Verbraucherzentralen beraten

Wer sich unsicher ist, ob er von seinem Gasanbieter Geld zurückfordern darf, kann sich bei den Verbraucherzentralen beraten lassen. Wenn sich Kunden beschweren, muss der Energieversorger innerhalb von vier Wochen mit einer Begründung antworten. Danach können sie sich bei Problemen an eine Schlichtungsstelle wenden.

Die BGH-Richter haben entschieden, dass Energieversorger in der Vergangenheit für Kunden in der Grundversorgung auch ohne Begründung die Gaspreise erhöhen durften (Az.: VIII ZR 158/11 u.a.).

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/AB
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1381

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeit

Rechtstipp zur Berufs­unfähigkeit bei Zahnärzten und Ansprüche gegen das Versorgungs­werk

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[18.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserer heutigen Ausgabe erläutere ich Ihnen, was Sie unbedingt beachten müssen, wenn sie einen Anspruch auf Berufs­unfähigkeits­rente gegen das Versorgungs­werk durchsetzen wollen.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Firmen­auskunft P.U.R. GmbH beauftragt ETI experts GmbH mit Forderungs­einzug in Sachen Firmen­auskunft24

RechtsanwaltRobert Binder

[17.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie ETI experts GmbH ist ein Inkasso­büro aus Köln. Es trat früher unter dem Namen EuroT­reuhand Inkasso GmbH auf. Die nunmehrige ETI experts GmbH versucht weiterhin, Forderungen von Branchen­buch­anbietern einzutreiben.

Rechtsanwalt Gerd Klier

Behinderten­ausweis

Behinderten­ausweis: Bestimmung des Grades der Behinderung

RechtsanwaltGerd Klier

[14.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUm einen Behinderten­ausweis zu erhalten, ist ein Grad der Behinderung (GdB) in Höhe von 50 von Hundert erforderlich. Dieser wird umgangssprachlich häufig als GdB 50 % bezeichnet.

Abfindungs­vereinbarung

Abfindung nach Kündigung: Anwalts­kosten nicht auf Entlassungs­entschädigung aufschlagen

RechtsanwaltThorsten Blaufelder

[13.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternÜbernimmt der Arbeitgeber im Zuge einer Abfindungs­vereinbarung auch die Anwalts­kosten des Arbeit­nehmers, sollten die Parteien dies gesondert regeln.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Kündigung

Ist eine Kündigung wegen Krankheit möglich?

RechtsanwaltGuido Lenné

[12.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEine krankheits­bedingte Kündigung ist eine Kündigung, die der Arbeitgeber wegen erheblicher krankheits­bedingter Vertrags­störungen ausspricht. Das kann der Fall sein, wenn der Arbeit­nehmer aufgrund seiner Erkrankung den Arbeits­vertrag künftig nicht mehr erfüllen kann.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Kranken­versicherung

Private Kranken­versicherung: Beitrags­erhöhungen können unwirksam sein

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[11.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie private Kranken­versicherung ist ein ganz besonderes Versicherungs­verhältnis, weil dieses für den Versicherer grund­sätzlich ordentlich unkündbar ist und auch der Versicherte faktisch den Versicherungs­vertrag nur sehr schwer beenden kann, weil Beitrags­rück­stellungen für spätere Versicherungs­jahre gebildet worden sind. Beide Seiten sind also relativ stark aneinander gebunden.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Technischer Betriebs­leiter

Meister­betrieb ohne Meister - geht das?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[07.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMeister­betrieb ohne Meister – und nun?

Rechtsanwalt Marcel Seifert

Abgas­skandal

OLG Karlsruhe: Kein Nutzungs­ersatz trotz Neulieferung

RechtsanwaltMarcel Seifert

[06.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternImmer wieder hat VW im Abgas­skandal versucht, durch großz­ügige Angebote verbraucher­freundliche Entscheidungen durch Oberlandes­gerichte zu verhindern. Doch diesmal ging die Taktik nicht auf.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1381
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!