wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Krankenkassenrecht | 24.02.2016

Krankenkasse

Viele gesetzliche Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge erhöht - ein Wechsel kann sich durchaus lohnen

Zusatzbeiträge stiegen um durchschnittlich 1,1 Prozent

Zum Jahresanfang haben viele Krankenkassen die Zusatzbeiträge erhöht. Der Wechsel zu einer günstigeren Kasse kann sich für viele lohnen. Kassenpatienten sollten bei Leistung und Service aber genau hinsehen. Nicht nur privat Versicherte sollten ihre Krankenversicherung sorgfältig auswählen. Auch bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es Unterschiede bei den Leistungen, beim Service und - seit der Einführung der Zusatzbeiträge - auch bei den monatlichen Kosten. Zum Jahreswechsel bekamen Millionen gesetzlich Versicherte Post von ihrer Krankenkasse - mit der Ankündigung, dass die Zusatzbeiträge steigen. Durchschnittlich 1,1 Prozent verlangen die Kassen seitdem zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Beitragssatz von 14,6 Prozent.

Werbung

Beim Wechsel einer Krankenkasse können Versicherte nur profitieren

Anders als in der privaten Krankenversicherung können gesetzlich Versicherte dabei nichts falsch machen. Denn die Leistungen der Kassen sind zu etwa 95 Prozent gleich. Die wichtigsten Behandlungen bekommen also Kassenpatienten überall. Wer wechseln will, profitiert außerdem vom Kontrahierungszwang. Dieser besagt: Eine Krankenkasse muss jeden gesetzlich Versicherten aufnehmen.

Doch worauf kommt es bei der Kassenwahl an?

Zunächst einmal sollte man darauf achten, ob die Kasse überhaupt am Wohn- oder Arbeitsort verfügbar ist. Denn nicht jede Krankenkasse bietet ihre Leistungen bundesweit an.

Ein weiterer Punkt ist der Service: Einige Krankenkassen vermitteln Facharzttermine oder haben eine medizinische Telefonhotline. Andere zahlen Behandlungen, die nicht standardmäßig zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören.

Versicherte sollten nicht nur auf den Preis schauen

Denn für manche Patienten kann es sich rechnen, bei einer teureren Kasse zu bleiben, wenn diese regelmäßig beanspruchte Extra-Leistungen bezahlt. Zu den freiwilligen Leistungen zählt etwa die Kostenübernahme für homöopathische Arzneimittel oder eine erweiterte Vorsorge. Kunden sollten sich außerdem fragen: Ist mir eine Geschäftsstelle vor Ort wichtig, oder bevorzuge ich eine gute Betreuung über Telefon und Internet?

Welche Kasse die richtige ist, hängt sehr von den persönlichen Wünschen ab. Und die können bekanntermaßen sehr unterschiedlich sein: Für den einen zählt die Kostenübernahme bei Auslandsreiseimpfungen, für den anderen ein erhöhter Zuschuss zur künstlichen Befruchtung. Ganz oben in der Prioritätenliste der Versicherten rangiert der Zuschuss für die professionelle Zahnreinigung. Wert legen viele auch auf die freie Krankenhauswahl oder auf Bonusprogramme für gesundheitsbewusstes Verhalten.

Werbung

Versicherte sollten auf Zusatzbeitrag achten

Neben Leistung und Service sollte aber auch der Preis stimmen. Versicherte können dafür auf den Zusatzbeitrag achten, den die Kassen erheben. Denn der Aufschlag kann zwischen 0,59 und 1,7 Prozent liegen. Versicherte tragen ihn allein - der Arbeitgeber gibt nichts dazu. Je mehr man verdient, desto höher sind die Beiträge. Somit sind die Ersparnisse beim Wechsel auch umso größer. Ist der Zusatzbeitrag zum Beispiel 0,6 Prozentpunkte niedriger, können Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 2500 Euro schon 180 Euro im Jahr sparen.

Besonders interessant ist der Wechsel für freiwillig gesetzlich Versicherte

Denn für ihre Beiträge gilt eine Bemessungsgrenze von 4237,50 Euro. Das bedeutet: Bei 1,0 Prozentpunkten Unterschied im Zusatzbeitrag sparen sie mehr als 500 Euro im Jahr. Einige Kassen erstatten zusätzlich einen Teil der Beiträge, wenn der Versicherte keine Leistungen beansprucht. Das kann noch einmal bis zu 600 Euro ausmachen.

Im Netz erhalten Versicherte etwa beim GKV-Spitzenverband eine Übersicht über die Zusatzbeiträge. Die jeweiligen Leistungen erklären die Krankenkassen auf ihren eigenen Webseiten. Nicht immer ist die teuerste Kasse auch die mit der besten Leistung: Es gibt keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Leistung und der Höhe des Zusatzbeitrags. Ein Vergleich lohnt sich also.

Wie ist der Krankenkassenwechsel möglich?

Zunächst muss der Versicherte seine alte Mitgliedschaft kündigen: Wer mindestens 18 Monate bei einer Krankenkasse versichert war, kann jederzeit kündigen. Wirksam wird die Kündigung zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats. Erhöht eine Kasse den Zusatzbeitragssatz, muss sie ihre Mitglieder schriftlich darauf hinweisen. Die Versicherten haben dann ein Sonderkündigungsrecht. Das verkürzt zwar nicht die Kündigungsfristen - dadurch können aber auch kürzer Versicherte kündigen.

Werbung

Formloses Schreiben reicht für die Kündigung aus

Ein formloses Schreiben reicht aus, wichtig ist nur die Formulierung „bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen“. Die Krankenkasse muss innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung verschicken. Versicherte brauchen diese, um sich bei der neuen Kasse als GKV-Mitglied auszuweisen. Bei einem Wechsel kann eigentlich nichts passieren. Selbst wenn er die alte Kasse gekündigt hat, bleibt der Versicherte dort weiter versichert, bis er die Mitgliedschaft in der neuen Kasse nachweist.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2065

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW-Abgas­skandal

Strategie­wechsel im VW-Abgas­skandal: Erste Urteile rechts­kräftig

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[27.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie im Abgas­skandal führende Anwalts­kanzlei Rogert & Ulbrich aus Düsseldorf gibt bekannt, dass die Volkswagen AG über ihre Anwälte mitteilen lässt, dass nach drei zugunsten der Geschädigten erstrittenen erstinstanzlichen Urteile kein Rechts­mittel eingelegt wird. Damit werden diese Urteile rechts­kräftig.

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Lebens- und Renten­versicherungen

„Wider­spruchs­joker“: Kunde erhält durch Göddecke Rechts­anwälte zusätzliches Geld aus Lebens­versicherung

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[26.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWährend Lebens­versicherungen früher noch aufgrund ihrer hohen Renditen als profitable Geldanlagen und Baustein zur Alters­vorsorge galten, zeichnet die Praxis heute ein anderes Bild. Um jetzt noch das Maximum aus Ihrer Versicherung zu holen, lohnt es sich einen spezialisierten Anwalt hinzu­zuziehen.

Rechtsanwalt Frank Baranowski

Abänderung Unterhalts­titel

Anwalt zur Frage: Kann ein schweizerischer Unterhalts­vertrag in Deutschland abgeändert werden?

RechtsanwaltFrank Baranowski

[23.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKann ein schweizerischer Unterhalts­vertrag, mit dem sich der Kindesvater zur Zahlung eines weit über den Sätzen der Düsseldorfer Tabelle liegenden Unterhaltes verpflichtet hat, nach dem Umzug des Kindes nach Deutschland abgeändert werden?

Kündigung in der Probezeit

Probezeit: Veränderte Kündigungsfrist während der Probezeit nur bei eindeutiger Formulierung in Vertrag zulässig

RechtsanwältinJennifer Jessie

[22.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternImmer wieder kommt es in Praxen vor, dass ein/e Mitarbeiter/in gekündigt werden muss. Auch wenn in vielen Praxen ein Mangel an Personal besteht, so kann das kein Grund sein, den Mitarbeiter um jeden Preis zu halten. Die Gründe hierfür können vielfältig sein.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.branchen­auskunft24.eu: BS Internet Vertriebs­gesellschaft UG in Sachen branchen­auskunft24.eu auf Kundenfang

RechtsanwaltRobert Binder

[21.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMit Hilfe von sogenannten „Cold-Calls“ versucht die BS Internet Vertriebs­gesellschaft UG (kurz: BSIV) an Kunden für ihr Branchen­verzeichnis zu kommen. Dieses Verzeichnis ist unter www.branchen­auskunft24.eu zu finden.

Schein­selbständigkeit

Schein­selbständigkeit: Welche Parallelen gibt es zwischen einer Pflegefach­kraft und einen Event­manager?

RechtsanwaltThomas Waetke

[20.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWas haben ein Alten­pfleger und ein Veranstalter oder Event­manager gemeinsam? Nun, zumindest juristisch eine ganze Menge, denn die Frage­stellungen mit Blick auf die Schein­selbständigkeit treffen alle Branchen.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Eigen­bedarfs­kündigung

Kündigung wegen Eigenbedarf: BGH stärkt Rechte der Mieter

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[19.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBevor Vermieter Wohnraum wegen Eigenbedarf kündigen, sollten diese ihre Gründe - und solche, die auf Mieterseite dem entgegenstehen - sorgfältig prüfen.

Rechtsanwalt Jürgen Feick

Versorgung mit Lösch- und Trinkwasser

Wer baut, hat Ärger: Erschließung mit Trinkwasser nicht gesichert

RechtsanwaltJürgen Feick

[16.06.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bau­gesetzbuch (BauGB) verlangt für die bauplanungs­rechtliche Zulässigkeit eines Vorhabens auch, dass die Erschließung des Vorhabens gesichert ist. Das gilt sowohl für die Zulässigkeit von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile (§ 34 BauGB) als auch für das Bauen im Außenb­ereich (§ 35 BauGB).

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2065
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.