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Arbeitsrecht | 18.12.2017

Homeoffice

Von zu Hause Arbeiten: 6 Tipps fürs Arbeiten im Homeoffice

So gelingt das Arbeiten von zu Hause

Beruf und Familie verbinden. Die Zeit besser einteilen können. Oder einfach nur ungestört arbeiten. Das sind drei mögliche Gründe dafür, im Homeoffice zu arbeiten.

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Entspannt in der Hängematte liegen, den Laptop auf den Beinen, vielleicht noch einen Cocktail in der Hand. Mit solchen naiven Klischee­vorstellungen hat die Arbeit im heimischen Büro zwar nichts zu tun. Trotzdem würde etwa jeder fünfte Arbeit­nehmer in Deutschland gerne im Homeoffice arbeiten, wenn es erlaubt wäre. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschafts­forschung (DIW). Für Frei­berufler ist die Arbeit daheim oft gängige Praxis.

Doch der Traum vom Büro in den eigenen vier Wänden hat auch seine Tücken: Soziale Isolation und Selbst­ausbeutung sind nur zwei der möglichen Risiken. Die folgenden Tipps helfen dabei, solche Fallen zu umgehen:

Tipp 1: Kontakt halten!

Aus den Augen, aus dem Sinn: Für Arbeit­nehmer kann es zum Problem werden, wenn sie den Kontakt zur Firma verlieren. „Wenn man von zu Hause arbeitet, kann man noch so fleißig sein, die anderen sehen es nicht“, sagt Jennifer Reckow vom Bundes­verband Deutscher Unter­nehmens­berater (BDU). Sie rät, „sich virtuell öfter zu zeigen, als man es tun würde, wenn man im Büro sitzt.“

Und auch für das eigene psychische Wohl­befinden sei es wichtig, die eigene Rolle in der Firma zu kennen, sagt Julia Scharnhorst, Vorsitzende der Sektion Gesundheits-, Umwelt- und Schrift­psychologie im Berufs­verband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Außerdem werde man im Homeoffice allzu leicht von Informationen abgeschnitten, die den Unter­nehmens­alltag betreffen. Ihre Empfehlung: Regelmäßig das Gespräch mit dem Chef suchen und möglichst an Besprechungen und Betriebs­festen teilnehmen.

Tipp 2: Vertrag aufsetzen!

Ob Homeoffice oder Firmenbüro - arbeits­rechtliche Rahmen­bedingungen gelten für beide Arbeitsorte. „Das bedeutet, der Arbeitgeber hat das Recht und die Pflicht in das Haus des Arbeit­nehmers zu gehen und die Einhaltung der Regelungen auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und falls es erforderlich ist, sie anzupassen“, erklärt Jennifer Reckow.

Der Chef in den eigenen vier Wänden? Viele Arbeit­nehmer wollen das nicht. Umso wichtiger sei es, das Wesentliche vorab festzulegen, empfiehlt Jan Strunk, Fachanwalt für Arbeits­recht und Mitglied im Verband Deutscher Arbeits­rechts-Anwälte. Vertraglich festlegen sollte man das Zutritts­recht zum Homeoffice, aber zum Beispiel auch Arbeitszeit und Erreich­barkeit.

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Tipp 3: Gesonderten Arbeitsplatz schaffen!

Arbeiten zwischen Abwasch und Bügel­wäsche - das funktioniert für die wenigsten. Statt mit dem Laptop am Küchen­tisch zu sitzen, sollten sich Arbeit­nehmer zu Hause einen festen Arbeits­platz mit vernünftigen Arbeits­mitteln schaffen, empfiehlt Julia Scharnhorst. „Man sollte darauf achten, nicht mitten im Gewusel zu arbeiten, sondern hinter sich die Tür zu machen zu können“, sagt die Psychologin.

Auch arbeits­rechtlich gibt es dabei einiges zu bedenken: „Wenn das Homeoffice ein dauerhafter und regelmäßiger Arbeits­platz sein soll, gilt alles, was es an gesetzlichen Arbeits­schutz­bestimmungen gibt, auch hier“, sagt Rechtsanwalt Jan Strunk. Das betrifft die Arbeits­sicherheit genauso wie den Datenschutz. Ein Beispiel: „Dienstliche Dokumente müssen gegebenenfalls so gesichert sein, dass Dritte keinen Zugriff darauf haben.“

Tipp 4: Grenzen setzen!

Im Homeoffice regiert der Schlendrian? Von wegen! „Viele Leute arbeiten eher mehr, aus lauter schlechtem Gewissen. Die Tendenz geht in Richtung Selbst­ausbeutung“, sagt Julia Scharnhorst. Meistens kommen dabei mehrere Gründe zusammen: Erstens das Gefühl, man müsste ständig erreichbar sein - zweitens aber auch der Anspruch, neben dem Beruf noch Haushalt und Kinder­betreuung zu schaffen.

Damit die Arbeit daheim nicht irgendwann im Burnout endet, empfiehlt die Psychologin, klare Regeln für die eigene Arbeitszeit fest­zusetzen und diese auch der Familie, den Kollegen und Vor­gesetzten zu kommunizieren.

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Tipp 5: Arbeit dokumentieren!

Das Zeit­management ist vielleicht die größte Heraus­forderung im Homeoffice. Denn Ablenkungen drohen mehr oder weniger ständig, wenn sich Beruf und Privatleben über­schneiden. „Man sollte seine Arbeitszeit dokumentieren, das ist in den meisten Fällen notwendig und sinnvoll“, sagt Rechtsanwalt Jan Strunk.

Sinnvoll ist das nicht nur, um Klarheit über die geleisteten Stunden zu erlangen. Denn auch zu Hause gelten die gesetzlichen Grundlagen zur Arbeitszeit. „So müssen Arbeit­nehmer auch im Homeoffice eine Ruhezeit von mindestens elf Stunden einhalten“, sagt Jennifer Reckow.

Tipp 6: Pausen machen!

Wer fleißig ist, braucht auch Pausen - im Büro und im Zuhause gleichermaßen. „Doch Pausen werden häufig gar nicht oder nicht regelmäßig genommen“, sagt Julia Scharnhorst. Stattdessen will man häufig noch schnell etwas im Haushalt erledigen, die Erholungs­zeiten kommen zu kurz.

Die Psychologin rät deshalb: „Man sollte sich Pausen­zeiten fest einplanen. Das erfordert Selbst­disziplin, führt aber dazu, Arbeit und Privates besser zu trennen.“ Ein Cocktail muss es da ja nicht gleich sein - die Hängematte ist aber vielleicht gar keine schlechte Idee.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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