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Versicherungsrecht | 16.03.2016

Kostenpflichtige Untersuchungen

Vorsicht: Bei der Abrechnung von kostenpflichtigen Untersuchungen sollte man nicht tricksen

Kostentrickserei führt zu Problemen beim späteren Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Vorsicht, Falle: Bei der Abrechnung von kostenpflichtigen Untersuchungen sollten Krankenversicherte nicht versuchen, zu tricksen. Andernfalls kann das bei späteren Vertragsabschlüssen oder Leistungsanträgen zu Problemen führen. Daher sollten auch Arztrechnungen immer darauf überprüft werden, ob wirklich abgerechnet wird, was erbracht wurde.

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Versicherter will Kosten für Tauchereignungsuntersuchung umgehen - Arzt schreibt als Diagnose „chronische Bronchitis“

Ein Versicherungs­nehmer einer privaten Kranken­versicherung will die Kosten für eine Tauch­eignungsuntersuchung umgehen. Der Arzt erklärt sich bereit, eine Rechnung auszustellen, die der Patient beim Versicherer einreichen kann. Als Diagnose schreibt der Arzt dann beispielsweise „Verdacht auf chronische Bronchitis“.

Vorerkrankungen müssen bei Gesundheitsfragen angegeben werden

Will der Versicherte später eine Berufs­unfähigkeitsversicherung abschließen, muss er diese Erkrankung auch bei den Gesundheits­fragen angeben. Tut er das nicht, kann die Versicherung die Leistung mit der Begründung ablehnen, dass hier eine Vor­erkrankung nicht erwähnt worden sei.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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