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Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 08.09.2020

Haustür­geschäfte

Vorsicht bei Haustür­geschäfte - im Notfall Vertrag widerrufen

Verträge sind ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen widerrufbar

Nicht nur der Postbote klingelt unangemeldet. Manchmal stehen auch Handwerker vor der Tür. Doch Vorsicht: Deren Angebote können Verbraucher am Ende teuer zu stehen kommen.

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Bei Handwerker­leistungen, die spontan an der Haustür angeboten werden, sollten Verbraucher vorsichtig sein. „Oft wird mit Schnäppchen oder Gratis­angeboten gelockt, sofort angefangene Arbeiten dienen nur als Täuschung und werden nicht beendet“, beschreibt Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminal­prävention der Länder und des Bundes die Masche. „Die Auftrag­geber sollen jedoch für die bereits geleisteten Reparaturen zahlen.“ Haustür­geschäfte sind aus seiner Sicht generell keine Schnäppchen. Bewohner sollten angebliche Vertreter, Verkäufer oder Handwerker erst gar nicht in die Wohnung lassen.

Wichtig zu wissen: Verbraucher haben Widerruf

Wer dennoch einen Vertrag unterschreibt, hat rechtlich aber immer noch die Möglichkeit diesen zu widerrufen. „Verbraucher, die unaufgefordert von Handwerkern oder Dienst­leistern aufgesucht werden und mit ihnen einen Vertrag abschließen, haben grund­sätzlich ein Widerrufs­recht“, sagt Holger Freitag, Vertrauens­anwalt des Verbands Privater Bauherren.

Widerrufsfrist beträgt also 14 Tage

Wer von diesem Recht Gebrauch möchte, sollte innerhalb von 14 Tagen nach Vertrags­abschluss einen schriftlichen Widerruf an den Verkäufer schicken, und zwar per Einschreiben mit Rückschein. Damit das Widerrufs­recht auch wirklich durchgesetzt werden kann, ist das korrekte Datum unter dem Vertrag wichtig. Auch Name und Anschrift des Vertrags­partners müssen stimmen und deutlich lesbar sein.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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