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Sozialversicherungsrecht und Verbraucherrecht | 24.11.2021

Vorgezogene Altersrente

Vorzeitig in Rente: Mit Sonder­zahlungen Abschläge ausgleichen

Höhere Rente durch den Ausgleich von Renten­abschlägen

Wer vorzeitig in den Ruhestand geht, bekommt weniger Rente. Die gute Nachricht: Die Abschläge können mit freiwilligen Beiträgen ausgeglichen werden.

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Versicherte, die die Voraus­setzungen für eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen erfüllen, können vor Erreichen der regulären Alters­grenze in Rente gehen. Darauf weist die Deutsche Renten­versicherung Bund in Berlin hin. Allerdings fällt die Rente dann geringer aus: Für jeden Monat, den sie die Rente früher beziehen, nehmen sie einen Abschlag von 0,3 Prozent in Kauf. Mit Sonder­zahlungen können diese Abschläge aber ausgeglichen werden.

Auf Wunsch erhalten Versicherte ab dem 50. Lebensjahr eine besondere Renten­auskunft zum Ausgleich der Renten­minderung von ihrem Renten­versicherungs­träger. Sie informiert über die Rentenhöhe zum gewünschten vorzeitigen Renten­beginn, die Höhe der daraus entstehenden Renten­minderung und über den Betrag, der zum Ausgleich der Renten­minderung geleistet werden kann.

Versicherte entscheiden über Höhe der Einzahlung

Gut zu wissen: Die Ein­zahlungen sind freiwillig. Das heißt, die Renten­abschläge müssen nicht in voller Höhe ausgeglichen werden. Nach Erhalt der Renten­auskunft können Versicherte selbst entscheiden, ob und wie viel sie einzahlen wollen.

Wer im Nachhinein doch nicht vorzeitig in Rente geht, erhält für die Zusatz­beiträge eine entsprechend höhere Rente. Wichtig zu beachten: Wird das Geld mal knapp, können die eingezahlten freiwilligen Beiträge nicht wieder erstattet werden.

Ein Rechenbeispiel

Ein Arbeit­nehmer will zwei Jahre vor der für ihn geltenden Regelalters­grenze in Rente gehen. Bei einer Rente von 1000 Euro (brutto) würde sich seine Monatsrente um 7,2 Prozent oder um 72 Euro verringern. Zusatz­beiträge an die Renten­versicherung zum vollen Ausgleich des Abschlags würden derzeit in den alten Bundes­ländern etwa 17.100 Euro und in den neuen Bundes­ländern etwa 16.500 Euro kosten. Diese Sonder­zahlung kann nun ganz oder teilweise geleistet werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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