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Arbeitsrecht | 13.11.2019

Unbefristeter Arbeits­vertrag

Wann Arbeit­nehmern ein unbefristeter Arbeits­vertrag zusteht

Für befristete Arbeits­verträge gilt Teilzeit- und Befristungs­gesetz

Besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten, stellen Arbeitgeber ungern unbefristete Verträge aus. Aber ist das überhaupt zulässig?

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Ein Jahr hier, ein nächstes dort: Ein befristeter Vertrag verschafft Arbeit­nehmer wenig Sicherheit. Doch wann hat man eigentlich Anspruch auf einen unbefristeten Vertrag?

Unbefristeter Arbeitsvertrag gilt gesetzlich als Normalfall

Grund­sätzlich geht das Gesetz vom unbefristeten Arbeits­vertrag als Normalfall aus, erläutert Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeits­recht. In der Realität sehe das aber anders aus. „Hier werden häufig befristete Verträge geschlossen, die dann durch Zeitablauf enden sollen.“

Keine Befristung ohne besonderen Grund

Für eine solche Befristung muss aber ein besonderer Grund vorliegen oder sonstige Voraus­setzungen erfüllt sein, die das Teilzeit- und Befristungs­gesetz (TzBfG) vorsieht. In dem Gesetz ist aber zudem geregelt, dass es bei Neuein­stellungen von Mitarbeitern keinen Grund für eine Befristung geben muss.

„Das ist die sogenannte Sach­grund­lose Befristung“, erklärt Rechtsanwalt Jürgen Markowski. Eine Sach­grund­lose Befristung sei längstens für die Dauer von 24 Monaten möglich, innerhalb dieser Zeit kann ein Vertrag maximal dreimal verlängert werden.

Anspruch auf unbefristeten Vertrag

Wenn das nicht eingehalten wird und der Arbeitgeber einen Arbeit­nehmer zum Beispiel länger beschäftigt, dann bestehe das Vertrags­verhältnis unbefristet, erläutert der Fachanwalt.

Anspruch auf einen unbefristeten Vertrag gibt es auch immer dann, wenn die Basis des Vertrags nicht gültig ist - etwa, wenn die Voraus­setzungen für eine Sach­grund­lose Befristung nicht gegeben sind.

Drei-Wochen-Frist beachten

Wichtig zu wissen: „Wer sich gerichtlich wehren möchte, muss sich innerhalb von drei Wochen nach Ende des Vertrages wehren“, sagt Rechtsanwalt Jürgen Markowski.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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