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Arbeitsrecht | 17.11.2022

Vergütung

Wann die Probearbeit vergütet werden muss

Bei konkreter Arbeits­leistung muss Probe­arbeiten bezahlt werden

Manche Arbeitgeber wünschen sich von Be­werberinnen und Bewerbern, dass sie vor einem möglichen Job-Antritt zur Probe arbeiten. Bekommt man dafür eigentlich Geld?

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Wollen Arbeitgeber bei der Bewerber­auswahl auf Nummer sicher gehen, verlangen sie auch mal, dass die Kandidatin oder der Kandidat für einige Tage zur Probe arbeitet. Gibt es dafür eine Vergütung?

Kurze Phase der Probearbeit muss nicht vergütet werden

Zunächst gilt: Probe­arbeiten ist immer zeitlich begrenzt „Arbeits­rechtlich ist eine Dauer von bis zu einer Woche erlaubt“, sagt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeits­recht in Offenburg. In der Regel sind es bis zu zwei Tage. Je länger das sogenannte Einfühlungs­verhältnis dauert, desto eher ist es juristisch als ein Arbeits­verhältnis zu bewerten - das nicht zuletzt auch mit einem Vergütungs­anspruch einhergeht.

Der Arbeitgeber darf Bewerbern während des Probe­arbeitens grund­sätzlich auch keine Weisungen erteilen und sie in Arbeits­prozesse einbinden.

Vergütungsanspruch bei „Probearbeit“ über mehrere Wochen oder Monate

Kommt es doch dazu, dass eine Kandidatin oder ein Kandidat mehrere Tage lang voll im Unternehmen mitarbeitet, sollte er oder sie Bezahlung einfordern, rät Markowski. Vor allem, wenn er oder sie den Job nicht bekommt. „Wer konkrete Arbeitser­gebnisse erbringt, hat Anspruch auf Vergütung“, sagt Markowski.

Abgrenzung: Probearbeit oder Einfühlungsverhältnis

Um Unklarheiten oder Streitig­keiten zu vermeiden, vereinbaren Arbeitgeber und Bewerber am besten in einem Vertrag, wie lange das Einfühlungsverhältnis dauert, dass dies kein Arbeits­verhältnis begründet und dass somit auch kein Vergütungs­anspruch entsteht.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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