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Steuerrecht | 18.06.2021

Neben­kosten­abrechnung

Warum die Jahres­abrechnung für das Finanzamt wichtig ist

Jahres­abrechnung für viele Steuer­erklärungen ein wichtiges Dokument

Bevor die Steuer­erklärung ans Finanzamt geht, sollten absetzbare Kosten genau geprüft werden. Wohnungs­eigentümer und Mieter sollten die Jahres­abrechnung ihrer Nebenkosten bereit halten.

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Immobilien-Eigentümer sollten bei der Steuer­erklärung ihre Neben­kosten­abrechnung nicht vergessen. Denn die Ausgaben für haushaltsnahe Dienst­leistungen oder Handwerker­leistungen können anteilig geltend gemacht werden, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Das gilt übrigens auch für Mieter.

Was absetzbar ist und was nicht

Das Finanzamt erkennt unter anderem Kosten für die Reinigung des Treppen­hauses, für Dach-, Fassaden- und Garten­gestaltungs­arbeiten oder für Reparatur, Wartung oder Austausch von Heizungs­anlagen an. Abzugs­fähig sind auch die Schornstein­feger­gebühren. Auch die Kosten für das Überprüfen von Blitz­schutz­einrichtungen dürfen von der Steuer­schuld abgezogen werden.

Nicht steuerlich geltend gemacht werden können allerdings Handwerker­leistungen, wenn für die Arbeiten öffentliche Förderung durch zins­verbilligte Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse, etwa Mittel der KfW-Förderung, in Anspruch genommen werden.

Wichtig zu beachten

Die insgesamt anfallenden Aufwendungen müssen sauber auf die einzelnen Eigentümer oder Wohnungen aufgeteilt sein. In der Jahres­abrechnung sollten die einzelnen Dienst­leister mit den Gesamt­kosten aufgeführt sein und dazu detailliert der den einzelnen Wohn­einheiten zugeordneten Kosten­anteil. Alternativ können sich Wohnungs­eigentümer eine Bescheinigung des Verwalters für das Finanzamt ausstellen lassen.

Fristverlängerung für die Abgabe geplant

Die Frist für die Abgabe der Steuer­erklärung für 2020 war zunächst auf den 31. Juli festgesetzt worden - allerdings nur für diejenigen, die zur Abgabe verpflichtet sind. Inzwischen hat der Bundestag aber beschlossen, diese Frist bis zum 31. Oktober 2021 zu verlängern. Der Bundesrat muss dieser Änderung noch zustimmen, eine Zustimmung wird aber erwartet. Für alle, die bei der Steuer­erklärung auf die Hilfe eines Steuer­beraters oder Lohnsteuer­hilfe­vereins setzen, würde sich die Frist dann von Ende Februar auf Ende Mai 2022 verlängern.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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