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Vertragsrecht | 03.02.2016

Gas­anbieter­wechsel

Was beim Wechsel des Gas­anbieters zu beachten ist

Gaspreise vergleichen kann viel Geld sparen

Gaskunden können teilweise mehrere hundert Euro pro Jahr sparen, wenn sie den Anbieter wechseln. Die Suche und der Wechsel sind meist unkompliziert. Verbraucher sollten trotzdem ein paar dabei Dinge beachten.

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Anbieter­wechsel kann mehrere hundert Euro Ersparnis bringen

Aktive Kunden werden belohnt: Wer die Tarife der Gas-Anbieter vergleicht und dann wechselt, kann viel Geld sparen - mehrere hundert Euro im Jahr sind laut der Stiftung Warentest drin. Denn der Gas-Markt ist in Bewegung, und das wirkt sich auf die Preise aus. Doch was müssen Verbraucher beim Kündigen und Wechseln beachten?

Kündigung

Für Kunden in der Grund­versorgung ist der Wechsel ganz einfach: Sie können ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Für sie lohnt sich der Schritt finanziell oft am meisten. Etwas anders sind die Regeln für Sonder­kunden - also Kunden, die mit dem Grund­versorger einen bestimmten Tarif vereinbart haben oder bei einem anderen Anbieter sind. Sie haben bei Preiser­höhungen in der Regel ein Sonder­kündigungs­recht. Ansonsten variieren ihre Kündigung­sfristen je nach Vertrag. Die genauen Bestimmungen finden sie in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen. Für Mieter einer Wohnung mit Gasheizung gilt: Wer keinen eigenen Vertrag mit dem Gas­lieferanten hat, muss sich an seinen Vermieter wenden.

Wechsel

Verbraucher sollten zunächst nach Angeboten und günstigen Tarifen suchen. Dafür gibt es spezielle Tarif­rechner im Internet. Wichtig dabei: Bonus-Zahlungen und Preis­garantien klingen gut - doch teilweise beziehen sich die Garantien nur auf bestimmte Preis­bestand­teile. Außerdem zahlen manche Anbieter den Bonus nur, wenn der Vertrag mehr als ein Jahr läuft. Verbraucher sollten also nicht nur auf den Preis achten, sondern auch das Klein­gedruckte genau lesen, empfiehlt Schröder. Wer darauf keine Lust hat, kann auch vom Grund­versorger einen preis­günstigeren Tarif fordern und mit ihm einen Sonder­vertrag abschließen. Wichtig für alle: Kunden sollten ihren Gaszähler am Tag des Wechsels ablesen und den aktuellen Stand jeweils ihrem alten und neuen Gasanbieter mitteilen.

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Vertrags­abschluss

Wer den Vertrag über das Internet abschließt, sollte vorher von dem Angebot einen Screenshot machen - er kann gegebenenfalls als Nachweis dienen. Mit dem neuen Vertrag verändern sich meist weitere Konditionen. Bei Laufzeiten von einem Jahr bleiben Kunden flexibler und können auf Preis­veränderungen am Markt schneller reagieren. Außerdem sind Kündigung­sfristen von vier bis sechs Wochen sinnvoll. Gut zu wissen: In der Regel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung. Dafür müssen Verbraucher ihm bei der Vertrags­unterzeichnung aber eine Vollmacht erteilen.

Bei Ärger im Vertragsrecht

Bei Ärger im Vertragsrecht finden Sie hier im Deutschen Anwaltsregister (DAWR) einen Rechtsanwalt für Vertragsrecht.

Quelle: dpa/DAWR/kg

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Schadens­ersatz

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Im Visier der Daten­schützer: Daten­weitergabe an Facebook - WhatsApp abgemahnt

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[23.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDatenschutz gehört nicht unbedingt zu den Erfolgs­rezepten für digitale Geschäfts­modelle im Bereich sozialer Netzwerke oder Messenger. Das gilt auch für WhatsApp. Der Dienst hatte nie den besten Ruf, sich besonders um die Geheim­haltung der Daten seiner inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer zu kümmern. Nun ist WhatsApp wegen der geplanten Daten-Weitergabe an Facebook ins Visier der Daten­schützer geraten.

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Widerrufs­joker bei Lebens­versicherungen bleibt - Rück­abwicklung statt Kündigung

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[22.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei zwischen 1994 und 2007 nach dem sogenannten Policen­modell abgeschlossenen Lebens­versicherungen bestehen gute Möglichkeiten, den Versicherungs­vertrag widerrufen zu können. Der Grund: Bei vielen Policen haben die Versicherungs­unternehmen eine fehlerhafte Widerrufs­belehrung verwendet. Anders als bei Immobilien­darlehen kann in diesen Fällen immer noch der Widerrufs­joker gezogen werden.

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