wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 05.01.2017

Recht auf Teilzeit

Wechsel in Teilzeit: Was Arbeit­nehmer zum Thema Teilzeit wissen sollten

Die wichtigsten Fragen und Antworten für Arbeit­nehmer

Flexibilität ist vielen Arbeit­nehmern wichtig. Das betrifft auch die Arbeitszeit. Teilzeit ist eine Möglichkeit, diese flexibel zu gestalten. Wer das möchte, muss aber einiges beachten.

Werbung

Die einen möchten mehr Zeit für die Familie haben. Den anderen ist Freiraum wichtig. Teilzeit ist eine gute Möglichkeit für Arbeit­nehmer sich Luft für andere Dinge zu schaffen. Arbeit­nehmer haben einen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit - zumindest theoretisch.

Haben alle Arbeitnehmer ein Recht auf Teilzeit?

Nein - nicht ausnahmslos. Paragraf 8 im Teilzeit- und Befristungs­gesetz (TzBfG) regelt, wer einen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit hat. Demnach muss der Arbeit­nehmer zunächst einmal länger als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sein. Außerdem müssen beim Arbeitgeber mehr als 15 Mitarbeiter tätig sein.

Was ist zu beachten, wenn Arbeitnehmer den Teilzeitantrag einreichen?

Spätestens drei Monate vor dem Beginn der gewünschten Teilzeit muss der Antrag vorliegen. Das steht im Gesetz. „Es empfiehlt sich aber in der Regel, den Antrag so frühzeitig wie möglich einzureichen“, sagt der Arbeits­rechtler Alexander Bredereck, Anwalt in Berlin. Arbeit­nehmer sollten außerdem die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit angeben.

Was passiert dann?

„Arbeitgeber und Arbeit­nehmer verhandeln über den Teilzeit­wunsch und über die künftige Verteilung der Arbeitszeit“, erklärt der Arbeits­rechtler Alexander Bredereck, Anwalt in Berlin. Spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn muss der Arbeitgeber seine Entscheidung dann schriftlich mitteilen.

Das heißt, der Arbeitgeber kann den Wunsch auch ablehnen?

Ja. Der Arbeitgeber muss dem Antrag nur dann zustimmen, wenn dem Teilzeit­wunsch keine „betrieblichen Gründe“ entgegen stehen. „Hier liegt in der Praxis oft der Knackpunkt“, erklärt der Arbeits­rechtler Alexander Bredereck, Anwalt in Berlin. Denn bei vielen Arbeit­gebern sei Teilzeit nicht beliebt. Sie berufen sich dann auf diese betrieblichen Gründe. Solche Gründe liegen laut Gesetz vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit „die Organisation, den Arbeits­ablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht.“

Werbung

Was passiert, wenn der Antrag abgelehnt wurde?

„Der Arbeit­nehmer muss zunächst seinen Anspruch auf Teilzeit einklagen“, erklärt der Arbeits­rechtler Alexander Bredereck, Anwalt in Berlin. Auf keinen Fall dürfe die Arbeitszeit eigenmächtig verringert werden, warnt der Arbeits­rechtler: Arbeit­nehmer riskieren sonst eine Abmahnung oder Kündigung.

Können Arbeitnehmer auch eine befristete Teilzeitbeschäftigung, etwa für ein Jahr, beantragen?

Ein derartiger Anspruch wie es ihn zum Beispiel bei der Elternzeit gibt, besteht nicht. „Natürlich können mit dem Arbeitgeber entsprechende freiwillige Ver­einbarungen getroffen werden“, sagt der Arbeits­rechtler Alexander Bredereck, Anwalt in Berlin. Der gesetzliche Anspruch gilt aber lediglich unbefristet. Ein Wechsel zurück in die Voll­zeit­beschäftigung ist daher derzeit nicht ohne weiteres möglich.

Können Arbeitnehmer auch während der Teilzeit an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen?

Ja. Das regelt Paragraf 10 des TzBfG. Dieser Anspruch ist allerdings eingeschränkt, wenn „dringende betrieb­liche Gründe oder Aus- und Weiter­bildungs­wünsche anderer teilzeit- oder voll­zeit­beschäftigter Arbeit­nehmer“ dem entgegen­stehen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#3613

Rechtsanwalt Guido Lenné

Insolvenz

Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin: Was Sie nun als Fluggast beachten müssen

RechtsanwaltGuido Lenné

[23.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach Wegfall eines wichtigen Geldgebers war das Aus unvermeidlich: Die Fluggesellschaft Air Berlin meldete Insolvenz an. Die entscheidende Frage ist nun, wie sich Fluggäste verhalten sollen, die bei Air Berlin einen Flug buchten.

Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann

VW-Abgas­skandal

Achtung letzte Chance: Anmelde­frist 8. September 2017 zum Muster­verfahren beachten

RechtsanwältinDr. Petra Brockmann

[22.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternSeit der Bekanntgabe des Muster­klägers im Bundes­anzeiger am 8. März 2017 können unter anderem VW-Aktionäre sowie Inhaber von VW-Anleihen ihre Ansprüche kostengünstig im Rahmen dieses Muster­verfahrens anmelden. Die Anmeldung muss allerdings innerhalb von sechs Monaten, also bis zum 8. September 2017 erfolgen.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Bürger-Information“: Rechnung des AB-Verlags wegen Werbe­anzeige

RechtsanwaltRobert Binder

[21.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUm an Anzeigen­kunden zu gelangen, verschickt der AB-Verlag ein mit „Anzeigen­vertrag“ überschriebenes Formular an potentielle Kunden oder lässt dieses über Außend­ienstm­itarbeiter verteilen.

Rechtsanwältin Almuth Arendt-Boellert

Schlafapnoe

Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom: Neue Operations­methode nun auch in Deutschland!

RechtsanwältinAlmuth Arendt-Boellert

[18.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNächtliches Schnarchen ist nicht nur störend, häufig gefährdet es auch die Gesundheit ernsthaft und wirkt sich sogar lebens­gefährdend aus.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Verbraucher­darlehens­verträge

Ewiges Widerrufs­recht: Viele Verbraucher­darlehens­verträge der Bremer Landesbank noch heute widerrufbar

RechtsanwaltPeter Hahn

[17.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFür Kredit­nehmer der Bremer Landesbank die nach dem 10. Juni 2010 ein Darlehen abgeschlossen haben, besteht in vielen Fällen ein „ewiges Widerrufs­recht“, d. h. die betroffenen Verträge können jederzeit widerrufen werden.

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Bank­bearbeitungs­gebühren

Keine Bank­bearbeitungs­gebühren für Kredite bei Immobilien­entwicklung

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[16.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin weiterer Pluspunkt für einen Unternehmer, der Geld von seiner Bank zurück erhält. In der Entscheidung des Land­gerichts Frankfurt am Main klagte ein gewerb­licher Immobilien­entwickler gegen die Bank, die ihm mehrere Unter­nehmens­kredite gewährt hatte.

Rechtsanwalt Thomas Brunow

Reißverschlussverfahren

Vorrang beachten: Reißverschlussverfahren gilt nicht bei Autobahn­auffahrten

RechtsanwaltThomas Brunow

[15.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUnd zwar auch dann nicht, wenn auf der Autobahn verkehrs­bedingter Stop-and-Go-Verkehr herrscht. Der Verkehr auf der Autobahn hat stets Vorrang. So entschied auch das Amtsgericht Essen in seiner Entscheidung vom 20.03.2017 (14 C 188/16).

Rechtsanwalt Guido Lenné

PKW-Kartell

Nach LKW-Kartell: EU-Kommission ermittelt nun auch im PKW-Kartell Skandal

RechtsanwaltGuido Lenné

[14.08.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEs ist noch gar nicht so lange her, dass die EU Wettbewerbs­kommission eine Rekord­strafe in Höhe von 2,93 Milliarden gegen ein LKW-Kartell verhängte, dass 14 Jahre lang den Markt manipulierte und an dem neun von zehn der in Europa produzierenden LKW Hersteller beteiligt waren.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3613
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!