wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Verbraucherrecht | 17.10.2017

Gas und Strom

Wechseln und sparen: So finden Kunden einen günstigeren Anbieter für Strom und Gas

Was Verbraucher beim Wechsel beachten sollten

Die Kosten für Strom und Gas belasten die Familien­kasse oft ganz schön. Deshalb kann es sich für viele Verbraucher lohnen, ihren Anbieter zu wechseln.

Werbung

Wer es in der kalten Jahreszeit warm haben will, muss dafür mitunter tief ins Portemonnaie greifen. Dabei können Strom- und Gaskunden schon eine beträchtliche Summe einsparen, indem sie den Anbieter wechseln.

Tarife verschiedener Anbieter vergleichen

„In jedem Ort gibt es genau einen Grund­versorger. Wer von diesem noch mit Strom oder Gas beliefert wird, zahlt wahrscheinlich mehr, als er müsste“, sagt Martin Brandis vom Bundes­verband der Verbraucher­zentrale. Grund­sätzlich gelte jedoch: Je höher der Strom­verbrauch, desto mehr können Kunden sparen. Deshalb lohnt es sich Grund­sätzlich immer, die Tarife der Anbieter zu vergleichen. Am besten gehe das über Vergleichs­portale im Internet.

„Laut Bundesnetz­agentur wird jeder dritte Haushalt noch immer vom Grund­versorger beliefert“, sagt Mathias Köster-Niechziol vom Vergleichs­portal Verivox. Eine drei- bis vierköpfige Familie mit einem durch­schnittlichen Strom­verbrauch von 4.000 Kilowatt­stunden zahle dann 1.243 Euro im Jahr. „Die gleiche Menge liefert der günstigste Anbieter mit empfehlens­werten Vertrags­bedingungen durchschnittlich für 855 Euro“, sagt Mathias Köster-Niechziol. Das Spar­potenzial liegt hier bei 388 Euro.

Ähnlich sieht es beim Gas aus: Hier beliefern die örtlichen Grund­versorger noch jeden vierten Haushalt. Eine drei- bis vierköpfige Familie zahlt bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowatt­stunden laut Verivox-Tarifdaten 1.387 Euro im Jahr. Im günstigsten empfehlens­werten Tarif sind es für die gleiche Menge durchschnittlich sogar nur 800 Euro - das brächte eine Ersparnis von 587 Euro. Aber woran erkennen Verbraucher den richtigen Tarif?

Werbung

Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen beachten

„Einen guten Tarif erkennen Verbraucher daran, dass die Laufzeit­maximal zwölf Monate und die Kündigungs­frist höchstens sechs Wochen beträgt“, sagt Oliver Bohr vom Vergleichs­portal Check24. Wichtig sei außerdem ein Schutz vor Preiser­höhungen während der Laufzeit. Ratsam sei eine Preis­fixierung von zwölf Monaten. Diese sollte alle Preis­bestand­teile mit Ausnahme von Steuern sowie staatlichen Abgaben und Umlagen umfassen. Letzteres gilt nur bei Strom.

Vorsicht bei Tarife mit Vorkasse, Kaution und Pakettarifen

Meiden sollten Strom- und Gaskunden Tarife mit Vorauskasse oder Kaution. Geht der Anbieter pleite, ist dann nämlich das gezahlte Geld des Kunden weg, erklärt Mathias Köster-Niechziol. Vorauskasse-Tarife seien heute jedoch äußerst selten geworden.

Auch bei sogenannten Paket­tarifen gilt Vorsicht: „Davon sollten besonders unerfahrene Verbraucher Abstand nehmen“, rät Mathias Köster-Niechziol. Diese Pakete seien meist zwar günstiger, weil Gas-und Stromkunden damit eine bestimmte Anzahl an Kilowatt­stunden kaufen. Ungenutzter Strom verfalle allerdings am Ende der Laufzeit. „Verbrauchen Kunden jedoch mehr, gilt meist ein höherer Preis pro Kilowatt­stunde.“ Lohnen könnten sich Pakettarife für Verbraucher, die seit Jahren die gleiche Menge Strom verbrauchen - und wenn auch in Zukunft kein anderer Verbrauch zu erwarten ist.

Von einem sehr günstigen Angebot sollten sich Verbraucher ebenfalls nicht täuschen lassen, erklärt Martin Brandis. Denn oftmals bieten Anbieter neuen Kunden zwar einen Bonus an. Der Rabatt gilt jedoch nur für das erste Jahr. Im zweiten Jahr kann der Vertrag hingegen schon deutlich mehr kosten. „Diese zusätzlichen Konditionen sind oft unterschiedlich aus­gestaltet und deshalb schwer zu vergleichen“, sagt Martin Brandis. Beim Online-Vergleich könnten Verbraucher aber zumindest alle Angebote heraus­filtern, die einen solchen Bonus nicht enthalten.

Werbung

Wichtig bei der Suche im Internet

Wechsel­portale sind nicht immer anbieter­unabhängig, erklärt die Verbraucher­zentrale Bremen. Vor der Suche sollten daher die Voreinstellungen kontrolliert werden, denn die entsprechen nicht in jedem Fall den Wünschen des Kunden. Sinnvoll kann es auch sein, mehrere Vergleichs­portale zu nutzen und deren Vorschläge zu vergleichen.

Martin Brandis rät allen Strom- und Gaskunden, auch ihren Verbrauch zu überprüfen: „Oftmals gibt es ganz einfache Möglichkeiten, den Verbrauch zu senken.“ Zum Beispiel verbrauche ein PC oftmals noch Strom, auch wenn ausgeschaltet ist. Mit einer ausschaltbaren Mehrfach­steckdose können Verbraucher jedoch sicher­stellen, dass eingesteckte Geräte tatsächlich keine Kosten mehr verursachen. Für einen niedrigeren Gas­verbrauch könnten Verbraucher mit einer älteren Heizung beispiels­weise die Umweltpumpe auf eine geringere Leistungs­stufe stellen, so Martin Brandis.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4687

Rechtsanwältin Sabine Burges

Bearbeitungs­gebühren in Unternehmer­darlehen

Unternehmer­darlehen: BGH erklärt Bearbeitungs­gebühren in Unternehmer­darlehen für unwirksam

RechtsanwältinSabine Burges

[17.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNachdem der Bundesgerichtshof bereits in den beiden Entscheidungen XI 348/13 und XI ZR 17/14 vom jeweils 28. Oktober 2014 Bearbeitungs­gebühren in Verbraucher­darlehen für unzulässig befunden hat, war bislang nicht geklärt, ob Bearbeitungs­gebühren zulässig sind, wenn es sich beim Darlehens­nehmer nicht um einen Verbraucher, sondern einen Unternehmer handelt.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.clever-gefunden.com: deal UP beauftragt EuroT­reuhand Inkasso GmbH

RechtsanwaltRobert Binder

[16.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie vom Unternehmen deal UP beauftragte EuroT­reuhand Inkasso GmbH droht bei nicht frist­gerechter Zahlung des offenen Rechnungsbetrags mit einem negativem SCHUFA-Eintrag.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Immobilien-Darlehens­verträge

LG Paderborn: Sparkasse Paderborn-Detmold zur Rück­abwicklung von sieben Immobilien-Darlehens­verträgen verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[15.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Paderborn hat mit Urteil vom 18. Oktober 2017 - 4 O 138/17 - die Zwangs­voll­streckung der Sparkasse Paderborn-Detmold aus einer Grundschuld überwiegend für unzulässig erklärt.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Chronisches Erschöpfungs­syndrom

Berufs­unfähigkeit: CFS und Chronisches Erschöpfungs­syndrom

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[14.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Beitrag informiere ich Sie über Ansprüche aus einer privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung bei CFS oder chronischem Erschöpfungs­syndrom.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Neues Gesetz

Gesetz zur Verhinderung des Missbrauchs von Vater­schafts­anerkennungen

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[13.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Bundes­regierung hat ein neues Gesetz erlassen, um dem Missbrauch von Vater­schafts­anerkennungen den Kampf anzusagen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Raten­schutz­versicherung

„Ewiges“ Widerrufs­recht: Einmal­betrag für Raten­schutz­versicherung kann zurück gefordert werden

RechtsanwaltGuido Lenné

[10.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVerbraucher mit einer Raten­schutz­versicherung können diese auch heute noch loswerden. Den Verbrauchern steht das „ewige“ Widerrufs­recht zu, sodass die Versicherungen widerrufen werden können.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Schadens­ersatz

Deutsche S&K Sachwerte: Geschädigte Anleger erhalten Schadens­ersatz

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[09.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDurch den S&K-Skandal haben etliche Anleger viel Geld verloren. Ein von BRÜLLMANN Rechts­anwälte erstrittenes aktuelles Urteil des Ober­landes­gerichts Hamm dürfte den geschädigten Anlegern wieder Mut machen.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Online­handel

E-Commerce-Recht: Sofort­überweisung als einzige unent­geltliche Zahlungsart für Kunden unzumutbar

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[08.11.2017]