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Steuerrecht | 09.04.2021

Einkommen­steuer­erklärung

Welche Einnahmen in der Steuer­erklärung gegeben werden müssen

Eine neue Broschüre klärt auf

Wer Lohn bekommt, zahlt Steuern. So weit, so klar. Aber was ist mit anderen Einkommens­arten? Wann muss ein Gewinn dem Finanzamt gemeldet werden?

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Im Prinzip gilt: Einnahmen müssen versteuert werden. In die Steuer­erklärung gehört aber nicht nur der Arbeitslohn oder der Gewinn aus einer unter­nehmerischen Tätigkeit, erklärt der Bund der Steuer­zahler in einer neuen Broschüre. Grund­sätzlich interessiert sich das Finanzamt für alle Einnahmen, die über den rein privaten Bereich hinausgehen.

Häufige Warenverkäufe kann als gewerbliche Tätigkeit eingestuft werden

Wird zum Beispiel ab und an auf dem Flohmarkt Gebrauchtes verkauft, ist das noch kein Fall für das Finanzamt. Aber: Werden häufig Waren angeboten, kann das als gewerbliche Tätigkeit eingestuft werden.

Indizien dafür sind beispiels­weise eine hohe Anzahl von Verkäufen, das Anbieten von Neuware oder das Schalten von Werbe­anzeigen. Auch wer Selbst­gemachtes professionell auf einer Online­plattform anbietet, gilt schnell als Unternehmer.

Auch Spekulationsgewinne nicht immer steuerfrei

Nur wer ein Spekulations­objekt wie zum Beispiel Bitcoin innerhalb eines Jahres nach Anschaffung wieder verkauft, muss den Gewinn dem Finanzamt melden. Liegt der Jahres­gewinn unter 600 Euro, drückt der Fiskus ein Auge zu, dieser Betrag bleibt steuerfrei. Liegt der Gewinn aber über der Freigrenze, wird die Steuer auf den gesamten Gewinn fällig.

FG Nürnberg zweifelt an Steuerpflicht von Kryptowährungen

Allerdings hat das Finanz­gericht Nürnberg Zweifel an der Steuer­pflicht von Kryptogeld geäußert (Az.: 3 V 1239/19). Deshalb sollte man die Gewinne zwar in der Steuer­erklärung angeben, aber Einspruch gegen den Steuer­bescheid einlegen und auf den Beschluss des Finanz­gerichts verweisen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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