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Steuerrecht | 08.08.2019

Steuer­erklärung

Welche Kosten Vermieter von der Steuer absetzen können

Eine Übersicht, was in die Steuer­erklärung absetzbar ist

Makler­honorare, Müllabfuhr, Fahrten zur Wohnung: Wer vermietet, hat Ausgaben. Doch welche Posten können von der Steuer abgesetzt werden?

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Ob bei der Suche nach einem neuen Mieter oder für die Verwaltung ihrer Wohnungen: Vermieter haben viele Ausgaben. Und viele davon können sie bei der Einkommen­steuer als Werbungs­kosten geltend machen, erklärt die Lohnsteuer­hilfe Bayern.

Sind die Werbungs­kosten in der Anlage V der Steuer­erklärung höher als die Miet­einnahmen, macht der Vermieter mit seiner Immobilie Verlust. Mit einem möglichen Gehalt und anderen Einkünften verrechnet, senkt dies seine Steuerlast. Auch Ausgaben, die sie als Betriebs­kosten auf den Mieter umlegen, können Vermieter als Werbungs­kosten absetzen. Die Zahlungen des Mieters gelten dabei als Einnahmen.

Mietersuche

Ob Makler­honorar, Gebühren für Inserate oder die Ausstellung eines Energie­ausweises - alle Kosten, die dabei entstehen, einen Mieter zu finden, gelten als Werbungs­kosten.

Unterhalt der Immobilie

Alles, was mit dem Unterhalt der Immobilie zu tun hat, können Vermieter in der Steuer­erklärung angeben. Dazu zählen Grundsteuer, Kanal­gebühren und Kabel­anschluss sowie Ausgaben für Hausmeister, Kaminkehrer, Müllabfuhr, Winter­dienst und Garten­pflege. Dazu kommen Kosten für die Über­prüfung, Wartung oder Reinigung von Feuer­löschern, Rauch­meldern, Kanalisation, Dachrinne, Gas-, Wasser- und Heizungs­anlagen. Laufende Aufwendungen dürfen auch dann abgesetzt werden, wenn die Wohnung kurzzeitig leer steht, aber nachweislich vermietet werden soll.

Anwaltsgebühren und Prozesskosten

Landet ein Streit mit dem Mieter oder mit einer beauftragten Handwerker­firma vor Gericht, kann der Vermieter die Anwalts­gebühren und Prozess­kosten absetzen. Dazu kommen die Kosten für Räumung, Wohnungs­reinigung und Renovierung, wenn ein Mieter wegen eines Gerichts­beschlusses ausziehen muss.

Verwaltung

Kosten für Bürom­aterial, Porto, Telefonate, Fach­literatur und spezielle Software sowie die Kontoführungs­gebühren für ein gesondertes Konto können als Werbungs­kosten angegeben werden.

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Fahrten und Aufenthalt

Fährt der Vermieter zur Bank oder zur Eigentümer­versammlung oder besorgt er zum Beispiel im Baumarkt Streusalz, kann er die Fahrten mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer abrechnen. Gleiches gilt, wenn er zu einer Wohnung fährt, um diese Interessenten zu zeigen oder etwas zu reparieren. Nachweise wie Rechnungen oder ein Fahrtenbuch sollte er vorlegen können. Ist die Immobilie weit vom Wohnort des Vermieters entfernt, kann er auch Über­nachtungs­kosten und eine Verpflegungs­pauschale ansetzen.

Beratungskosten und Mitgliedsbeiträge

Mitglieds­beiträge für den Haus- und Grundbesitzer­verein oder Versicherungen für die Immobilie oder deren Vermietung sind steuerlich voll absetzbar. Beauftragt der Vermieter einen Lohnsteuer­hilfe­verein oder Steuer­berater, die Steuer­erklärung zu erstellen, so kann er die Mitglieds­gebühr oder die Beratungs­kosten anteilig ansetzen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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