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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 12.05.2021

Versicherung

Wenn die Eltern ins Pflegeheim ziehen

Versicherung muss informiert werden

Ein leerstehendes Haus ist aus Sicht von Versicherern ein Risiko. Wer also sein Elternhaus nach dem Umzug von Vater oder Mutter ins Pflegeheim nicht anderweitig nutzt, muss das der Versicherung melden.

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Steht ein Gebäude für längere Zeit leer, müssen Gebäude- und Hausrat­versicherer informiert werden. Weil das Risiko eines Einbruchs oder eines unbemerkten Wasser­schadens steigt, sprechen Versicherer von einer Gefahr­erhöhung, erklärt Stefan Schneider von der Arbeits­gemeinschaft Versicherungs­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV). Wer seine Versicherung über den Leerstand nicht informiert, riskiert im Schadenfall die Leistungs­verweigerung.

Leerstandsfristen beachten

Bei den meisten Versicherern gibt es Leerstands­fristen innerhalb derer sie zum herkömmlichen Tarif weiter versichern. Oft liegen diese bei zwei bis drei Monaten und decken etwa Abwesen­heiten durch längere Urlaube oder berufliche Auslands­einsätze ab. Bleibt ein Wohnhaus dauerhaft unbewohnt, wie beim Umzug in ein Pflegeheim ohne anschließende Vermietung oder Veräußerung, geht der Versicherer von einer Gefahr­erhöhung aus. Dann wird oft ein Zuschlag zur Versicherungs­prämie fällig.

Kündigung wegen Gefahrerhöhung möglich

Auf einen angezeigten Auszug oder eine angezeigte längere Abwesenheit reagieren Versicherer mitunter auch mit einer Kündigung wegen Gefahr­erhöhung beziehungs­weise drohen eine Kündigung an. Häufig wird gleich­zeitig ein Angebot zur Weiter­versicherung mit reduziertem Versicherungs­schutz angeboten. Wer dieses Angebot ungeprüft annimmt, läuft Gefahr, dass er damit seinen Versicherungs­schutz reduziert, obwohl vielleicht gar keine Gefahr­erhöhung vorlag.

Regelmäßig nach dem Rechten sehen

Während der Zeit des Leerstandes sollte unbedingt sicher­gestellt sein, dass mehrmals in der Woche jemand in dem Haus nach dem Rechten sieht. Dazu gehört, Haus und Grundstück zu begehen, die Heizung im Winter weiterhin eingeschaltet zu lassen und den Haupt­wasserhahn zuzudrehen. Darüber hinaus muss eine angemessene Einbruch­sicherung durch­geführt werden, also: Fenster schließen und Haustür abriegeln.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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