wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Bankrecht und Verbraucherrecht | 15.02.2017

Zinsen

Wenn die Zinsen steigen: Sparer und Kredit­nehmer sollten sich darauf vorbereiten

Wenn die Zinsen steigen, können sich Sparer und Anleger meist über ein kleines Plus freuen

Wann die Zinsen steigen, können Experten nur mutmaßen. Leichter ist es für sie die Folgen einzuschätzen. Während Sparer und Anleger mit flexiblen Laufzeiten von einem Plus profitieren können, gilt für Kredit­nehmer: Sie sollten sich schon einmal für diesen Fall wappnen.

Werbung

Sparer, Anleger und Kredit­nehmer - alle blicken auf die Europäische Zentralbank (EZB): Wird sie in nächster Zeit die Leitzinsen erhöhen oder nicht? „Für 2017 ist eher nicht damit zu rechnen“, erwartet Max Herbst von der FMH Finanz­beratung in Frankfurt/Main. Ähnlich sieht es Tanja Beller vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Neben der Geldpolitik der EZB haben aber auch weitere Faktoren wie die Entwicklung der Inflations­rate in der EU Einfluss auf den Geldmarkt. Deshalb sagt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucher­zentrale Bremen: „Ob, wie viel und wann die Zinsen steigen, kann letztendlich niemand vorher sagen.“

Vergleich lohnt sich

Einen kleinen Hoffnungs­schimmer gibt es schon jetzt für Sparer. „Experten rechnen damit, dass das Zinsniveau für Spareinlagen mit mehrjährigen Laufzeiten im Jahres­verlauf tendenziell etwas steigen wird“, sagt Tanja Beller vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Spareinlagen für kürzere Laufzeiten, etwa Tages-oder Monatsgeld, richten sich hingegen sehr stark nach den Leitzinsen der EZB. Dennoch lohnt sich ein Vergleich. Denn: „Letztlich liegt die Entscheidung über die Zins­gestaltung, wie auch die der sonstigen Konditionen, bei jedem einzelnen Kredit­institut“, erklärt Tanja Beller vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Dies ist Teil der individuellen Geschäfts­politik. Generell sollten Sparer ihr Vermögen auf Produkte mit verschiedenen Laufzeiten aufteilen, rät Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucher­zentrale Bremen. Gerade in Niedrigzins-Zeiten sollten sie ihr Geld nicht zu lange binden - ansonsten können sie nicht schnell reagieren, wenn die Zinsen wieder steigen sollten.

Risiko breit streuen

Wer beim Sparen zu 100 Prozent auf Sicherheit setzt, wird der zeit­bestimmt nicht reich. Im Gegenteil: Sparer müssen mit einem realen Verlust rechnen. Da der Zinssatz von 0,05 Prozent unter der Inflations­rate liegt, verlieren Sparer faktisch damit heute schon Geld. Wollen Anleger ihre Rendite steigern, müssen sie risiko­freudiger anlegen - beispiels­weise in Aktien. Um die Gefahr von möglichen Verlusten zu minimieren, sollten Anleger das Risiko breit streuen. „Eine gute Wahl sind hier Fonds, die auf ertragsstarke Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Regionen setzen“, erklärt Tanja Beller vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Doch Aktienfonds sind immer eine langfristige Anlage. „Über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten kann dann auch mal eine Phase mit niedrigen Zinsen verkraftet werden“, sagt Max Herbst von der FMH Finanz­beratung in Frankfurt/Main.

Werbung

Investieren in sogenannte Exchange-tradedfunds (ETFs)

Indexfonds bilden Börsen­indizes nach - beispiels­weise den DAX-Index oder den europäischen Leitindex Euro Stoxx. Sogenannte Exchange-tradedfunds (ETFs) sind besonders kostengünstig. Denn im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds fallen hier meist keine Ausgabe­aufschläge und weniger Verwaltungs­kosten an. „Daher bleibt bei gleicher Brutto­rendite für den Sparer mehr übrig“, erklärt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucher­zentrale Bremen.

Sollten die Zinsen steigen, müssen künftige Kredit­nehmer mit höheren Kosten rechnen. „Es ist ratsam, sich den aktuell noch sehr günstigen Zins mit einem Festzins­kredit zu sichern“, erklärt Tanja Beller vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Unter Umständen kann sich laut Beller auch eine Umschuldung lohnen: Wenn der aktuelle Zinssatz bei vergleich­barer Laufzeit unter dem vereinbarten Kreditzins liegt und der Kredit­nehmer den Vertrag ohne Zusatz­kosten kündigen kann. Allerdings ist eine vorzeitige Kündigung bei Immobilien­krediten meist nur unter Voraus­setzungen möglich -meist gegen Zahlung einer Vor­fälligkeits­entschädigung.

Bei Anschlussfinanzierung mögliche Zinssteigerungen einplanen

Läuft ein Immobilien­darlehen aus, sollten Verbraucher bei der Suche nach einer Anschluss­finanzierung mögliche Zins­steigerungen einplanen. „Braucht ein Verbraucher in den kommenden zwei Jahren eine Anschluss­finanzierung, sollte er schon jetzt nach günstigen Angeboten Ausschau halten“, empfiehlt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucher­zentrale Bremen. Denn: Wer sich die derzeit niedrigen Zinsen lange sichert, kann seine Schulden schneller tilgen.

Werbung

Von den niedrigen Zinsen profitieren mit Forward-Darlehen

„Möglich ist dies über ein Forward-Darlehen“, erläutert Max Herbst von der FMH Finanz­beratung in Frankfurt/Main. Allerdings müssen Verbraucher dann mit einem Preis­aufschlag rechnen -die Höhe fällt je nach Zins­erwartung der Banken und Sparkassen unterschiedlich aus. Es lohnt sich also Angebote zu vergleichen. „Ob sich am Ende die Kosten für das Forward-Darlehen gegen die Kosteneines eventuell steigenden Zinssatzes gerechnet haben, können Verbraucher erst im Nachhinein beurteilen“, sagt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucher­zentrale Bremen.

Verbraucher sollten keine gestaffelten Kredite wählen

Von zeitlich gestaffelten Krediten rät Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucher­zentrale Bremen derzeit ab. „Reine Abschnitts­finanzierungen machen Sinn, wenn ein sinkendes Zinsniveau erwartet wird“, erläutert sie. Angesichts des aktuell niedrigen Zinsniveaus und in Erwartung steigender Zinsen sei es sinnvoller, sich die günstigen Zinsen so lange wie möglich zu sichern.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#3799

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Widerrufs­joker

Darlehen der Volksbank und Sparda-Bank aus den Jahren 2010-2014 können häufig weiterhin widerrufen werden

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Widerrufs­joker lebt und kann auch heute häufig noch wirksam gezogen werden!

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Grundstücks­verwaltung

Die grundstücks­verwaltende Familien­gesellschaft - GbR oder KG?

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[19.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDass das Halten von Grund­stücken mittels einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) rechtliche und steuerliche Vorteile haben kann, spricht sich mittlerweile herum. Nicht ganz so viel Aufmerksamkeit erhält die Kommandit­gesellschaft (KG), obwohl sie im Einzelfall der GbR überlegen sein kann.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Informations­broschüre“: Die Informations­broschüre der Pro Stadt­marketing s.r.o.

RechtsanwaltRobert Binder

[18.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Pro Stadt­marketing s.r.o. bietet Gewerbe­treibenden und Frei­beruflern Werbe­anzeigen in einem Werbeobjekt namens „Informations­broschüre“ an. Um an Anzeigen­kunden zu gelangen, verschickt das Unternehmen ein Formular an potentielle Kunden oder lässt dieses über Außend­ienstm­itarbeiter verteilen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Widerruf

Widerruf von Darlehens­verträgen: Hanseatic Bank GmbH & Co. KG in Widerrufs­fällen vergleichs­bereit

RechtsanwaltGuido Lenné

[15.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVor dem Hanseatischen Oberlandes­gericht konnte ein Vergleich mit der Hanseatic Bank GmbH & Co. KG erzielt werden.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Erben­gemein­schaft

Was Erben über die Erben­gemein­schaft wissen sollten

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[14.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Erben­gemein­schaft ist eine Zwangs­gemein­schaft. Rein kommt man ohne eigenes Zutun, raus dagegen nur schwer.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW-Abgas­skandal

VW-Urteils-Verhinderungs­taktik hat sensationellen Haken: Am Ende gewinnt immer der geschädigte Kunde

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[13.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn gleich drei gerichtlichen Verfahren wurde durch die beklagten Vertrags­händler und durch die Volkswagen AG gegen statt­gebende Urteile der Land­gerichte keine Berufungen mehr eingelegt. Auf Nachfrage von verschiedenen Medien­vertretern ließ die Volkswagen AG mitteilen, dass es sich um Einzel­fälle handele und die Hürde der Klage­erhebung aufrechterhalten bleibe.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Achtung: Adress­änderung der BIZ-ZONE d.o.o.

RechtsanwaltRobert Binder

[12.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie BIZ-ZONE d.o.o. ist erneut umgezogen und findet sich neuerdings unter einer neuen Anschrift.

Ewiges Widerspruchs­recht

Widersprechen statt kündigen: Erfolgreicher Widerspruch einer Lebens­versicherung bei Clerical Medical

RechtsanwaltKarl-Heinz Steffens

[11.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFonds­policen von Clerical Medical haben Anlegern viele Sorgen bereitet. Hohe Kosten und eine magere Rendite lassen die Verzinsung der Lebens­versicherung enttäuschend erscheinen. Mit einem Widerruf der Lebens­versicherungs-Police lässt sich das Ergebnis häufig einigermaßen retten. Denn zumindest die Kosten bekommt der Versicherte dann zurück.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3799
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!