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Familienrecht | 02.10.2019

Scheidungs­hund

Wer bekommt nach der Scheidung den Hund?

Eigentum oder gemeinsames Eigentum am Tier muss nachgewiesen werden können

(Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom 16.04.2019, Az. 18 UF 57/19)

Nach einer Trennung streiten die Ex-Partner oft auch um Haustiere. Dabei kann es plötzlich eine Rolle spielen, wer das Tier erworben hat und das auch nachweisen kann.

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Hat nur ein Ehepartner ein Tier nachweisbar angeschafft, so bleibt es auch nach der Trennung bei diesem Partner. Dies entschied das Ober­landes­gericht Stuttgart (Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom 16.04.2019, Az. 18 UF 57/19).

Frau verlangt nach Scheidung Herausgabe der Hündin

Im konkreten Fall hatte ein Paar noch vor der Heirat für 450 Euro einen Welpen erworben. Laut Abgabe­vertrag der Tierhilfe wurde der Mann Eigentümer mit allen Rechten und Pflichten. Als sich das Ehepaar trennte, blieb die Hündin beim Ehemann. Rund neun Monate danach verlangte die Frau die Herausgabe der Hündin und ein regelmäßiges Umgangs­recht.

Eigentum an der Hündin nicht nachgewiesen

Vor Gericht hatte sie am Ende keinen Erfolg. Sie habe nicht nachweisen können, dass sie Eigentümerin oder Mit­eigentümerin der Hündin sei. Noch dazu stand auf einer Tierarzt­rechnung, die sie beglichen habe, dass sie die Hündin als „Pflegehund“ bezeichnete. Auch dass sie erst neun Monate nach der Trennung erstmals die Herausgabe des Tieres gefordert habe, spreche dagegen, dass sie tatsächlich Mit­eigentümerin der Hündin sei, so das Gericht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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