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Rentenrecht | 15.07.2020

Grundrente

Wer von der neuen Grund­rente profitiert

Die Grundrente wird als Zuschlag zur gesetzlichen Rente ausgezahlt

Die Grundrente tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Sie soll denen zugutekommen, die mit einer schmalen Rente auskommen müssen. Berechnet wird sie individuell. Doch wie geht das vor sich?

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Lange gearbeitet und trotzdem wenig Rente: Das ist für viele Menschen die Realität. Mit der Grundrente sollen langjährig Versicherte nun von 2021 an einen Aufschlag auf ihre Minirenten bekommen. „Die Grundrente ist keine eigenständige Leistung. Sie wird als Zuschlag zur gesetzlichen Rente ausgezahlt“, erklärt Dirk von der Heide, Presse­sprecher der Deutschen Renten­versicherung Bund. „Die Höhe wird individuell bestimmt.“

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Um den Grundrenten­zuschlag in voller Höhe erhalten zu können, müssen mindestens 35 Jahre an sogenannten Grundrenten­zeiten vorhanden sein. Die Grundrente startet aber in einem sogenannten Übergangs­bereich bereits dann, wenn 33 Jahre Grundrenten­zeiten vorhanden sind.

Grundrenten­zeiten sind zum Beispiel Zeiten mit Pflicht­beiträgen aus Berufs­tätigkeit, Kinder­erziehungs- und Pflege­zeiten sowie Zeiten, in denen man Leistungen bei Krankheit oder Reha­bilitation bekommen hat.

Nicht mitgezählt werden Zeiten des Bezuges von Arbeitslosengeld I und II, Zeiten der Schul­ausbildung, freiwillige Beiträge oder Zeiten einer gering­fügigen Beschäftigung - eines sogenannten Minijobs - ohne eigene Beitrags­zahlung. Übrigens: Ob Sie einen Anspruch auf die Grundrente haben, wird automatisch geprüft. Die Auszahlung erfolgt ebenfalls automatisch. Sie müssen nichts unternehmen.

Wie wird die Grundrente berechnet?

Der Zuschlag wird individuell berechnet. Kurz gesagt werden die Entgelt­punkte erhöht, auf deren Basis die Rente errechnet wird. Berechnet wird die Grundrente aus allen Grundrenten­zeiten, in denen der Verdienst mindestens 30 Prozent des Durchschnitts­verdienstes in Deutschland betragen hat. Das sind zum Beispiel im Jahr 2020 monatlich rund 1000 Euro brutto. Liegt der eigene Verdienst darunter, wird diese Zeit nicht mitgezählt.

Auch darf der Verdienst bezogen auf das gesamte Berufsleben im Durchschnitt höchstens 80 Prozent des Durchschnitts­verdienstes in Deutschland betragen haben. 80 Prozent des Durchschnitts­verdienstes sind im Jahr 2020 zum Beispiel rund 2700 Euro brutto im Monat. Liegt das durchschnittliche Einkommen des gesamten Berufs­lebens darüber, kann die Grundrente nicht gezahlt werden.

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Wann wird die Grundrente ausgezahlt?

Die Deutsche Renten­versicherung beginnt voraussichtlich ab Mitte 2021 mit der Versendung der Grundrenten­bescheide für Rentnerinnen und Rentner, die erstmals ab diesem Zeitpunkt eine Rente erhalten. Alle anderen bekommen ihre Bescheide nach und nach bis Ende 2022.

Schneller geht es leider nicht, da die Einführung der Grundrente mit einem erheblichen Verwaltungs­aufwand verbunden ist. Selbstverständlich werden die Grundrenten­zuschläge, auf die ab Januar 2021 ein Anspruch besteht, in allen Fällen nachgezahlt.

Quelle: dpa/DAWR/ku
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