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Arbeitsrecht | 24.02.2021

Pausen­zeiten

Werden Ruhepausen bezahlt?

Ruhepausen zählen nicht zur Arbeitszeit und müssen deshalb auch nicht Vergütet werden

Wer länger als sechs Stunden arbeitet, hat Anspruch auf Ruhepausen. Das sieht das Gesetz vor. Aber wie sieht es eigentlich mit der Vergütung der Pausen­zeiten aus?

Pausen während der Arbeitszeit werden im Prinzip nicht vergütet. Das erklärt der Bund-Verlag auf seinem Blog für Betriebs­räte. Pausen würden zum Freizeit­anspruch des Arbeit­nehmers zählen, weshalb Beschäftigte für diese Zeit auch kein Geld bekommen.

„Echte Pause“ als Voraussetzung

Voraussetzung ist laut Bund-Verlag aber, dass es sich um eine „echte Pause“ im Sinne des Arbeits­zeit­gesetzes (ArbZG) handelt. Dazu gehört zum Beispiel, dass Beschäftigte frei über ihre Zeit verfügen können und die Pausen nicht in kürzere Abschnitte als 15 Minuten gestückelt werden.

Unterbrechungen müssen vergütet werden

Andernfalls muss der Arbeitgeber diese Unter­brechungen bezahlen. Deshalb seien etwa auch Betriebs­pausen, in denen die Produktion stockt, zu vergüten. Raucher­pausen hingegen müssen nicht bezahlt werden, da sie ausschließlich dem privaten Vergnügen dienen würden.

Grund­sätzlich versteht man unter eine Ruhepause eine Unter­brechung der Arbeitszeit, die dazu dient, etwas zu essen und sich zu erholen. Raucher­pausen zählen dazu.

Auch Mindestlänge der Pause ist gesetzlich geregelt

Bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden müssen Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer zwingend eine Pause von mindestens 30 Minuten machen. Bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden muss die Arbeit für mindestens 45 Minuten Ruhepause unter­brochen werden. (§ 4 ArbZG)

Quelle: dpa/DAWR/ab
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