wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Insolvenzrecht und Verbraucherrecht | 14.07.2017

Verbraucher­insolvenz­verfahren

Wie Verbraucher mit dem Verbraucher­insolvenz­verfahren ihre Schulden tilgen können

Der Weg aus der persönlichen Pleite in fünf Schritten

Mit einem Verbraucher­insolvenz­verfahren - umgangs­sprachlich auch Privat­insolvenz genannt - können Verbraucher ihre Schulden loswerden. Doch wie funktioniert das? Ein Überblick.

Werbung

Wer mit seinen Einnahmen seine Ausgaben nicht mehr decken kann, kommt für ein Privat­insolvenz­verfahren infrage. Fünf Schritte, wie Schuldner vorgehen und was sie beachten müssen:

Einigung versuchen

Zunächst muss der Verschuldete versuchen, sich außer­gerichtlich mit seinen Gläubigern zu einigen. An diesem Versuch muss eine geeignete Insolvenz­beratungs­stelle oder eine geeignete Person, zum Beispiel ein Rechtsanwalt, mitwirken, erklärt die Verbraucher­zentrale Nordrhein-Westfalen. Klappt das nicht, braucht der Schuldner eine schrift­liche Bestätigung darüber, dass der Einigungs­versuch gescheitert ist.

Antrag stellen

Mit der Bescheinigung kann der Betroffene beim zuständigen Insolvenz­gericht einen Antrag auf Eröffnung des Verbraucher­insolvenz­verfahrens stellen. Dazu muss er ein Verzeichnis des vorhandenen Vermögens und des Einkommens sowie einen Schulden­bereinigungs­plan vorlegen. Darin muss stehen, wie der Schuldner sich eine Einigung mit den Gläubigern vorstellt; er gilt als weiterer Einigungs­versuch mit den Gläubigern mit Unterstützung des Gerichts. Wichtig ist der Antrag auf Restschuld­befreiung: Er bedeutet den schulden­freien Neustart nach Ablauf des Verfahrens.

Pläne ändern

Gläubiger können dem Schulden­bereinigungs­plan innerhalb einer Frist widersprechen. Das gibt dem Gericht die Möglichkeit, den Plan zu ändern oder zu ergänzen. Wird der Plan von den Gläubigern angenommen, gilt der Antrag auf Eröffnung des Insolvenz­verfahrens als zurück­genommen. Die Schulden werden dann stattdessen nach dem ausgehandelten Plan getilgt.

Werbung

Verfahren eröffnen

Scheitert der Schulden­bereinigungs­plan, wird das Verfahren bezüglich der Eröffnung eines Insolvenz­verfahrens wieder aufgenommen. Wird der Antrag des Schuldners nun angenommen, werden eventuell noch vorhandene pfändbare Vermögensw­erte verwertet und der Erlös an die Gläubiger verteilt.

Wohlverhaltensphase

Nach der Eröffnung beginnt die sogenannte Wohl­verhalten­sphase, die bis zur endgültigen Erteilung der Restschuld­befreiung andauert. Während dieser Zeit muss der Schuldner pfändbares Einkommen an die Gläubiger abgeben. Reicht das nicht, um die gesamten Schulden zu tilgen, werden dem Schuldner nach Ablauf dieser Phase die restlichen Schulden erlassen. Das Verfahren dauert in der Regel sechs Jahre.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4348

Rechtsanwalt Gerd Klier

Bereitschaftsdienst

Bereit­schafts­zeit ist mit Mindestlohn zu vergüten

RechtsanwaltGerd Klier

[18.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Arbeitgeber hat den gesetzlichen Mindestlohn, sofern keine höhere Vergütung vereinbart ist, für jede tatsächlich geleistete Arbeits­stunde zu zahlen.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

„Safe-Lock“-Funktion

Abgelehnte Anerkennung eines Einbruch­diebstahls aufgrund vorhandener „Safe-Lock“-Funktion durch gerichtliches Gutachten widerlegt

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[17.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer PKW eines unserer Mandanten war bei dem LVM Land­wirtschaftlicher Versicherungs­verein Münster a.G. gegen das Risiko des Einbruch­diebstahls versichert. Nachdem ihm die Versicherung einen angeblich fingierten Einbruchdiebstahl vorwarf, entkräftete ein von uns beantragtes gerichtliches Gutachten genau diesen Vorwurf.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Darlehens­vertrag

Fehlerhafte Wider­rufs­information: Hamburger Sparkasse zur Rück­abwicklung eines Darlehens­vertrags aus dem Jahr 2010 verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[16.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 14. Dezember 2017 - 319 O 157/17 - die Hamburger Sparkasse zur Rück­abwicklung eines neueren Darlehens­vertrages verurteilt. Die Kläger, die von Hahn Rechts­anwälte vertreten wurden, hatten die Wider­rufs­information zu einem Immobilien­darlehensvertrag vom 11. November 2010 erhalten. Das Landgericht Hamburg sieht diese als fehlerhaft an.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Fremd­währungs­darlehen

Neues Urteil des BGH zu den Aufklärungspflichten einer Bank bei Abschluss eines strukturierten Darlehens

RechtsanwaltGuido Lenné

[15.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat sich aktuell mit Urteil vom 19.12.2017 (Az.: XI ZR 152/17) mit den Aufklärungspflichten einer Bank beschäftigt, die ihrem Kunden im Rahmen einer Finanzierungs­beratung den Abschluss eines im Hinblick auf die Zinsen wechselkurs­basierten Darlehens­vertrags empfohlen hat.

Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.online­firmen­portal.de: Kundenfang der EU Marketing AG in Sachen „Online Firmen Portal“

Robert Binder

[12.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Hinter­männer der E&S Marketing AG haben eine neue Firma aus der Taufe gehoben, die EU Marketing AG. Die EU Marketing AG geht mittels telefonischer Kaltakquise für ein Branchen­verzeichnis namens „Online Firmen Portal“ auf Kundenfang. Das Verzeichnis findet sich unter www.online­firmen­portal.de.

Rechtsanwältin Almuth Arendt-Boellert

Wintersport

Die Private Unfall­versicherung - Ein Muss für jeden Skifahrer

RechtsanwältinAlmuth Arendt-Boellert

[11.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternSkifahren macht den Deutschen Spaß. Allein in der Skisaison 2016/2017 tummelten sich laut dem Statistik-Portal „statista“ 14,61 Deutsche auf den Pisten. Doch leider folgt nicht selten der Schaden auf das allgemein beliebte Wintervergnügen.