wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 06.05.2021

Probezeit

Wie lange dauert die Probezeit?

Sechs Monate Probezeit gilt nicht immer

Viele Arbeits­verhältnisse beginnen mit einer vereinbarten Probezeit. So sollen sich Arbeitgeber und Beschäftigte kennen­lernen. Aber wie lange dauert diese Phase in der Regel?

Werbung

Es ist üblich, dass Arbeit­nehmer und Arbeitgeber zu Beginn eines Arbeits­verhältnisses eine Probezeit vereinbaren. Sie dient beiden Seiten dazu, sich kennen­zulernen und die Zusammen­arbeit zu überprüfen. Außerdem ermöglicht sie es, sich im Zweifel unkompliziert voneinander zu trennen, wie der Rechts­wissenschaftler Prof. André Niedostadek von der Hochschule Harz erklärt.

Höchstdauer gesetzlich nicht geregelt

Eine Höchst­dauer für eine Probezeit ist zumindest im Gesetz nicht fest­geschrieben, so der Experte in einem Beitrag in der Zeitschrift „Arbeit und Arbeits­recht“ (Ausgabe Mai 2021).

Zur Orientierung kann dem Rechts­wissenschaftler zufolge aber Paragraf 622 (Abs. 3) im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) dienen. „Danach kann während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, das Arbeits­verhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden“, so der Experte. Eine Probezeit von bis zu sechs Monaten dürfte laut Niedostadek auch in der Praxis die Regel sein.

Probezeit auch über sechs Monate möglich

Das deckt sich dann auch mit der Wartezeit für das Eingreifen des Kündigungs­schutzes (Paragraf 1 Abs. 1 KSchG), die sechs Monate beträgt. Abweichungen seien aber möglich. Es kann sowohl eine kürzere als auch eine längere Probezeit vereinbart werden. Insbesondere in Tarif­verträgen finden sich dem Rechts­experten zufolge oftmals kürzere Regelungen zur Probezeit.

Eine Probezeit könne aber auch für einen über sechs Monate hinausgehenden Zeitraum vereinbart werden. Nach sechs Monaten kann aber keine verkürzte Kündigungs­frist von zwei Wochen mehr gelten.

Probezeit länger als sechs Monate in der Regel nicht sinnvoll

Entsprechend sei eine Probezeit länger als sechs Monate in der Regel nicht sinnvoll, so Niedostadek. „Allenfalls in Ausnahme­fällen kann man mal daran denken“, so der Rechts­experte. Etwa, wenn dies durch die besonderen Aufgaben einer Person bei Positionen mit heraus­gehobenen Stellungen wie Führungs­kräften und anderen Leitungs­funktionen gerechtfertigt ist.

Die Rahmen­bedingungen der Probezeit werden in der Regel im Arbeits- oder Tarif­vertrag festgelegt.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8259

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8259
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!