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Mietrecht und Verbraucherrecht | 03.08.2022

Heiße Sommertage

Wie wird es im Wohnraum kühler?

Was man tun kann - ein Überblick

An heißen Tagen ist es im Freien oft angenehmer als im Haus: Denn dort weht ein leichtes Lüftchen, während im Haus die Luft steht. Das kann man tun, um die Wohnräume kühl zu halten oder abzukühlen.

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Der Sommer hat auch Schatten­seiten: Etwa wenn es in den Wohnräumen nahezu unerträglich heiß wird. Aber es gibt Wege, die Innenräume kühl zu halten oder wieder abzukühlen - und das ganz ohne strom­fressende Klima­geräte:

Nachts möglichst lange querlüften

Dieser Tipp ist gerade wichtig, wenn es mehrere Hitzetage in Folge gibt: Dann sollte man nachts, wenn es nicht mehr heiß ist, ausgiebig lüften. Das kühlt die schweren Bauteile im Haus, erklärt Christian Handwerk von der Verbraucher­zentrale Nordrhein-Westfalen. Er rät dann zum Querlüften möglichst über einen langen Zeitraum.

Sind die Bauteile gut herunter­gekühlt, heizen sie sich am folgenden Tag nicht zu sehr auf. „Sinkt die Temperatur der Bauteile aber nur wenig, erhitzen sie die Wohnung Tag und Nacht. Deshalb sind längere Hitze­perioden, in denen auch die Nächte warm sind, so unangenehm“, so Handwerk.

Durchzug oder Fenster zu?

Zum Lüften tagsüber gibt es verschiedenen Ansichten. Denn wenn drinnen das Thermometer immer höher steigt, ist es für viele ein erlösender Reflex, die Fenster aufzumachen und Durchzug zu erzeugen. „Der kühlt zwar den Menschen, weil der Schweiß verdunstet“, sagt Christian Handwerk. „Aber das Zimmer wird aufgeheizt.“

Die heiße Luft von draußen erwärme alles im Raum - den Boden, Möbel, Decken, jedes Bauteil. Daher sagt Handwerk: „So schwer es auch fällt, am besten ist es, an heißen Tagen alle Fenster tagsüber geschlossen zu halten.“

Die Verbraucher­zentrale NRW rät, tagsüber die Fenster nicht zu oft und wenn auch nur kurz zu öffnen, um frische, sauerstof­fhaltige Luft hinein­zulassen. Und steigt einem die stehende Luft dann zu sehr zu Kopf, dann empfiehlt die Verbraucher­zentrale, statt Lüften mit Durchzug Ventilatoren anschalten. Von Klima­geräten rät sie hingegen ab. Diese sind nicht nur mehrere Hundert Euro teuer und verbrauchen mehr Strom als Ventilatoren, sie kühlten oft auch weniger als erwartet.

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Fenster abdunkeln

Die Räume werden auch bei geschlossenen Fenstern erhitzt, wenn Sonnen­strahlen ungehindert in sie eindringen können. Daher lautet einer der wichtigsten Tipps an heißen Tagen: Fenster abdunkeln.

„Außen­liegender Sonnens­chutz wie Rollladen ist der beste Schutz vor Hitze“, sagt Andreas Köhler vom Bauherren-Schutzbund in Berlin. Er rät sogar dazu, sie tagsüber vollständig zu schließen.

Wer keine Rollläden oder alternativ Außen­rollos hat, kann seine Fenster mit Innenrollos verdunkeln. „Am besten sind Rollos mit reflektierenden Ober­flächen, zum Beispiel Alu-Lamellen“, sagt Christian Handwerk. Da sie die Sonnen­strahlen gar nicht erst hereinlassen, sondern gleich zurück­werfen, schützen sie deutlich besser als einfache Ab­dunkelungen.

Er rät auch zu Sonnenschut­zfolien, die auf der Außenseite direkt auf die Fenster­scheiben geklebt werden. „Die sind licht­durchlässig und können auch im Winter dranbleiben“, so Handwerk. Allerdings verdunkeln die Folien den Raum dann auch an dunkleren Wintertagen.

Wärmequellen ausschalten

Dieser Tipp spart nicht nur Energie, sondern ist auch ein guter Schutz gegen die Hitze: das Umstellen der Heizung auf Sommer­betrieb. „Im Normal­betrieb wird heißes Wasser durch die Heizungs­rohre gepumpt, selbst wenn die Thermostate der Heizkörper ausgeschaltet sind“, erklärt Christian Handwerk von der Verbraucher­zentrale. Das erwärmt ungewollt die Räume. Beim Umstellen auf Sommer­betrieb wird die Heizkörper­versorgung abgeschaltet, die Rohre bleiben kalt.

Auch Elektro­geräte sollten aus diesem Grund vollständig abgeschaltet werden, denn sie laufen warm. Zwar strahlen die meisten Elektro­geräte im Haushalt nicht sehr viel Wärme ab, aber in der Summe kann es schon etwas bewirken, wenn Fernseher, Computer und Co. zumindest nach der Nutzung ausgemacht werden, sagt Christian Handwerk. Allerdings: „Der größte Abstrahler, der Kühls­chrank, lässt sich nicht abschalten. Er wird ja gerade bei Hitze besonders gebraucht.“

Wenn es wirklich sehr heiß ist, ist es sinnvoll, auf so manches Gericht zu verzichten. Nicht nur, weil es schwer im Magen liegt, sondern weil der Backofen für Auflauf oder Sonntags­kuchen natürlich auch ganz schön viel Wärme produzieren muss. „Außerdem erhöht sich die Luftfeuchtigkeit, was die Hitze noch belastender macht“, sagt Andreas Köhler. Wer nicht drauf verzichten will oder kann, sollte besser in den kühlen Morgen- oder Abend­stunden backen.

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Teppich entfernen

Bewohner südlicher Länder machen es vor: Ihre Böden bestehen aus kühlen Fliesen oder angenehmen Holz­belägen, die eher nicht mit Teppichen belegt sind. Und das ist auch der Rat von Christian Handwerk: Im Sommer besser die Teppiche einrollen und einlagern.

„Ein Teppich ist streng genommen Dämm­material“, so Handwerk. „Durch dicke Teppiche wird die massive Fußboden­konstruktion vom Rest des Raumes entkoppelt. Das heißt, wenn gelüftet wird, erreicht die kühle Luft den Fußboden nicht und die Wärme staut sich darin.“

Pflanzen aufstellen

Etwas Abkühlung können auch Zimmer­pflanzen in den Wohnraum bringen. „Vor allem Blätter mit großer Oberfläche geben kühlende Feuchtigkeit an die Umgebung ab“, erklärt Jürgen Herrmannsdörfer vom Fachverband Raum­begrünung und Hydrokultur. „Das Einblatt ist beispiels­weise ein Hochleistungs­verdunster, aber auch Nestfarn und Zyperngras eignen sich.“

Auf Feuchtigkeitsquellen verzichten

Wie die Pflanzen bringt auch frisch gewaschene Wäsche, die auf dem Wäsche­ständer im Zimmer trocknen soll, Feuchtigkeit in den Raum. Das kann zunächst durchaus angenehm sein. Denn für die Verdunstung des Wassers der feuchten Textilien wird der Umgebung Wärme entzogen und das macht sich für als Abkühlung bemerkbar. Vor allem in unmittelbarer Umgebung zu den Stoffen.

Der Prozess hat aber auch einen kurz darauf ein­tretenden Effekt, der weniger angenehm ist: Es wird durch die gesteigerte Luftfeuchtigkeit schwüler im Raum. Das kann bei vielen Wiederholungen sogar zur Schimmel­bildung führen.

Übrigens: Die Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöht sich auch über viele Pflanzen, ein Aquarium oder Luf­tbefeuchter. Darauf weist Andreas Köhler hin. Vielleicht ist es an heißen Tagen ja möglich, das Grün und die Fische aus den Aufenthalts­räumen auszulagern.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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