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Versicherungsrecht | 22.11.2018

Inkasso­forderungen

Willkürlich oder berechtigt: Viele Inkasso­forderungen unberechtigt

Plattform „Inkasso-Check“ deckt unberechtigte Inkasso­forderungen auf

Verbraucher sind laut Experten häufig mit erfundenen Inkasso­forderungen konfrontiert. „Jedes fünfte Anschreiben ist nach Angaben von Nutzern der Plattform Inkasso-Check unberechtigt“, sagte der Geschäfts­führer der Verbraucher­zentrale Brandenburg (VZB), Christian Rumpke. So hätten viele Nutzer des Portals angegeben, sie hätten den geforderten Betrag schon bezahlt oder die Forderung sei ihnen gänzlich unbekannt. Insgesamt wurden die Angaben von 40.000 Nutzern bundesweit berücksichtigt.

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„Inkasso-Check“ zur kostenlosen Überprüfung von Inkassoforderungen

Betroffene, die eine Zahlungs­aufforderung erhalten haben, können auf der Plattform „Inkasso-Check“ den zu bezahlenden Warenwert und die erhobenen Gebühren des Inkasso-Unter­nehmens eintragen. Danach erhalten die Verbraucher eine Einschätzung, ob die Forderung berechtigt ist. Mit einem Muster­schreiben können sie beim Inkasso-Unternehmen Widerspruch einlegen. Das Bundes­justiz­ministerium fördert das Instrument, das seit Februar online ist.

Verbraucherschützer bemängeln unverhältnismäßig der Inkassoforderungen

Zudem stufen die Verbraucher­schützer fast alle Inkasso­forderungen in Deutschland als unverhältnismäßig ein. Einfache Standard­schreiben seien meist zu hoch angesetzt. „Es kann nicht sein, dass für einfache Vorgänge dasselbe verlangt werden darf, das ein Anwalt für eine juristische Prüfung ansetzt“, sagte Christian Rumpke. Zwar dürften Inkasso­büros Gebühren bis zu der Höhe verlangen, die für Rechts­anwälte gilt. Nach Ansicht der Verbraucher­zentrale sollten bei einem Warenwert bis 500 Euro die erhobenen Gebühren der Inkasso-Firmen aber 15 Euro nicht überschreiten.

Inkasso-Unternehmen (BDIU): 15-Euro-Grenze unwirtschaftlich

„Bis eine Forderung tatsächlich bezahlt ist, sind oft viele zeit-, personal- und IT-aufwendige Schritte notwendig“, meint hingegen Kay Uwe Berg, Haupt­geschäftsf­ührer des Bundes­verbands Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU). Eine 15-Euro-Grenze sei in den allermeisten Fällen unwirtschaftlich. Zudem würde das Online-Portal „Inkasso-Check“ Verbraucher in die Irre führen und ihnen einen falschen Rechtsrat „auf Knopfdruck“ vermitteln.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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