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Mietrecht | 07.12.2020

Weihnachts­schmuck

Wo Gerichte dem Weihnachts­schmuck Grenzen setzen

Nicht jede weihnachtliche Deko ist erlaubt

Weihnachts­schmuck gehört für viele einfach dazu. Nur das Wohnzimmer zu schmücken reicht aber manchen Mietern nicht. Doch was, wenn die Nachbarn der Weihnachts­kitsch an Balkon und Fenstern stört?

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Nicht nur die Wohnungen, auch Balkone, Haus­fassaden oder Treppen­häuser werden in der Vor­weihnachts­zeit oft üppig geschmückt. Hier sind aber Grenzen zu beachten, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB). So können Mieter Advents­kränze an ihrer Wohnungs­tür befestigen. Die Nachbarn müssen damit leben.

Nicht alles ist erlaubt

Nicht hinnehmen müssen Mitmieter es aber, wenn das gesamte Treppenhaus nach den Vorstellungen einer Mietpartei dekoriert wird, entschied das Amtsgericht Münster, Urteil vom 31.07.2008, Az. 38 C 1858/08. Auch weihnachtliche Duftsprays dürfen nicht im ganzen Haus versprüht werden, da hier das Zusammen­leben der Bewohner beeinträchtigt wird, entschied das Oberlandes­gericht Düsseldorf (Az.: 3 WX 98/03).

Lichterketten an Balkon und Fenstern sind erlaubt

Lichter­ketten und Weihnachts­schmuck am Balkon sind hingegen erlaubt, wenn sie sicher installiert sind. Die Hausfassade darf dabei aber nicht beschädigt werden. Es ist weit verbreitete Sitte, in der Weihnachts­zeit Fenster und Balkone mit elektrischer Beleuchtung zu schmücken, befand das Landgericht Berlin, Urteil vom 01.06.2010, Az. 65 S 390/09.

Weihnachtliche Illumination darf die Nachbarn nicht übermäßig stören

Aber: Die vor­weihnachtliche Illumination darf die Nachbarn nicht übermäßig stören. Werden die Nachbar­wohnungen hierdurch die ganze Nacht über zwangs­beleuchtet, können Nachbarn verlangen, dass die Lichter ab 22 Uhr ausgeschaltet werden.

Brennender Adventskranz: Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit

Fängt ein Adventsk­ranz Feuer und entsteht ein beträchtlicher Schaden in der Wohnung, muss die Gebäude­versicherung des Vermieters für den Schaden aufkommen. Das gilt zumindest dann, wenn den Mietern nur einfache Fahrlässigk­eit vorzuwerfen ist. Die Versicherung kann keinen Regress von den Mietern fordern, sie kann auch nicht verlangen, die Mieter müssten ihre Haft­pflicht­versicherung einschalten, entschied der Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.12.2006, Az. VIII ZR 67/06.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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