wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Immobilienrecht und Mietrecht | 27.10.2017

Wohnungs­geber­bestätigung

Wohnungs­geber­bestätigung ist Pflicht: Das müssen Vermieter wissen

Meldep­flichtige Person müssen sich innerhalb von zwei Wochen nach Einzug beim Einwohner­melde­amt anmelden

Vermieter müssen ihren Mietern eine sogenannte Wohnungs­geber­bestätigung ausstellen. Mit diesem Dokument müssen Mieter sich dann bei der zuständigen Melde­behörde anmelden. Das Datum des Einzugs sollte auf jeden Fall stimmen. Denn für die Ummeldung muss der Mieter eine Frist von zwei Wochen einhalten.

Werbung

Bestätigung muss schriftlich erfolgen

Ausstellen muss die Bestätigung der Wohnungs­geber, erklärt Gerold Happ vom Eigentümer­verein Haus & Grund Deutschland. Eigentümer können diese Aufgabe auch einer Verwaltung übertragen. Tun sie dies nicht, müssen sie die Bestätigung selbst erteilen. Die Bestätigung muss gegenüber dem Mieter schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug erfolgen. „Bei den zuständigen Melde­behörden erhält man die entsprechenden Muster­formulare“, erklärt Happ.

Inhalt der Wohnungsgeberbestätigung

Angegeben werden müssen der Name und die Anschrift des Wohnungs­gebers, die Anschrift der Wohnung sowie die Namen aller dort einziehenden melde­pflichtigen Personen. Sollte der Wohnungs­geber nicht der Eigentümer der Wohnung sein, muss zusätzlich der Name des Eigen­tümers vermerkt werden.

Nichteinhaltung der Meldefrist kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden

Wichtig ist, dass das Einzugs­datum und nicht das Datum des Vertrags­schlusses genannt wird. Der Grund: „Der Mieter hat nach dem Einzug zwei Wochen Zeit, sich umzumelden“, erklärt Happ. Wird diese Frist nicht eingehalten, kann das als Ordnungs­widrigkeit geahndet werden. Wohnungs­geber sollten ihrer Mitwirkungs­pflicht nachkommen, denn sonst kann auch ihnen ein Bußgeld drohen, wenn sie die Verspätung etwa durch falsche Angaben zu vertreten haben.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 2.2 (max. 5)  -  5 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4731

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d4731
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!