wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Mietrecht | 14.09.2015

Untervermietung und Wohnungstausch

Wohnungstausch im Internet: Unbedingt die Zustimmung des Vermieters einholen

Unerlaubte Untervermietung oder Wohnungstausch können zur Kündigung des Mietvertrags führen

Biete Zwei-Zimmer-Wohnung im Trendviertel, suche Drei-Zimmer-Wohnung im Vorort: Im Internet bieten Mieter ihre Wohnungen zum Tausch an. Doch so charmant die Idee ist: Das letzte Wort haben die Vermieter.

Werbung

Manche Mieter bieten ihre Wohnung im Netz zum Tausch gegen eine andere an. Internet-Portale wie eBay Kleinanzeigen oder wg-gesucht.de werden dabei zu Tauschbörsen: Der eine sucht eine Drei-Zimmer-Wohnung in ruhiger Lage und bietet seine Zwei-Zimmer-Wohnung im Szenekiez. Beim anderen ist gerade der Mitbewohner ausgezogen, weshalb seine Drei-Zimmer-Wohnung plötzlich zu groß ist. Aber eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Szenekiez? Fantastisch, so kommen wir zusammen!

So problemlos die Idee erscheint, sei die Praxis natürlich nicht, sagt Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg. „Alter und neuer Mieter müssen sich jeweils mit den Vermietern kurzschließen.“ Denn auch bei einem Tausch müssen die Mietverträge angepasst werden.

Viele Vermieter erhöhen den Preis

Der Preis bleibt dabei selten gleich: „Ob der Vermieter den neuen Mieter in das bisher bestehende Mietverhältnis einsteigen lässt, ist fraglich“, gibt Chychla zu bedenken. Denn ein neuer Mietvertrag sei für ihn oft rentabler, weil er dann mehr Miete als bisher verlangen kann.

Einige Tauschwillige begeben sich in rechtlich dunkle Zonen: Sie lassen die bestehenden Verträge einfach weiterlaufen und ziehen um, ohne den Vermieter zu informieren. Bekommt der Wind von der Sache, wird es unangenehm. Dann liege eine unzulässige Gebrauchsüberlassung an Dritte vor, erläutert Chychla. „Der Vermieter kann dann zunächst abmahnen und auf Unterlassung pochen.“ Wird der Tausch danach nicht rückgängig gemacht, folgt die fristlose Kündigung der Wohnung.

Untervermietung für längeren Zeitraum

Anders liegt der Fall bei einer Untervermietung über längeren Zeitraum. Chychla gibt ein Beispiel: Für ein Promotionsstudium zieht ein Mieter für zwei Jahre nach New York. Er findet einen New Yorker, der im selben Zeitraum nach Deutschland kommen will. „Der Mieter hat hier ein berechtigtes Interesse an der Untervermietung.“ Den Tausch könne der Vermieter in dem Fall nicht verbieten.

Siehe auch:

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/pt
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1060

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1060
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!