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Arbeitsrecht, Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 30.05.2022

Arbeiten und Reisen

Work & Travel ist zurück: So werden Auslands­abenteuer ein Erfolg

Sechs Fragen und Antworten im Überblick

Arbeiten und Reisen: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, Land und Leute kennen­zulernen. Diese Fragen helfen bei der Planung für einen reibungslosen Work & Travel-Aufenthalt.

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Jetzt kann es wieder richtig losgehen! Eine Weile im Ausland arbeiten, nebenbei fremde Länder entdecken: eine reizvolle Idee - gerade für Jugendliche, denen das bislang aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verwehrt geblieben ist.

Was gemeinhin unter Work & Travel bekannt ist, bietet sich zum Beispiel nach dem Abitur, in den Semester­ferien, zwischen Bachelor und Master oder auch nach einem abgeschlossenen Studium an. Wer noch nicht gebucht hat, bekommt hier eine Planungs­hilfe in sechs Schritten.

Schritt 1: In Eigenregie oder mit Hilfestellung?

Bei Work & Travel geht es meist um Jobs in der Gastronomie oder auch in der Land­wirtschaft, wie Mareike Köglmeier vom Europäischen Verbraucher­zentrum (EVZ) Deutschland sagt. Wer nicht erst vor Ort nach Anstellung suchen will, kann sich zum Beispiel an die Zentrale Auslands- und Fach­vermittlung (ZAV) der Bundes­agentur für Arbeit (BA) wenden.

„Dort beraten Fachleute alle, die eine Über­brückungsz­eit in einem anderen Land verbringen wollen“, sagt Vanessa Thalhammer von der BA in Nürnberg. Zum einen gibt es Infos, was man alles beachten sollte, zum anderen gibt es Tipps, wie man einen Job findet.

Daneben kann Eurodesk eine Anlauf­stelle sein. Das europäische Jugend­informations­netz­werk mit nationalen Koordinierungs­stellen in über 35 Ländern berät Jugendliche zu Bildungs- und Arbeits­möglichkeiten im Ausland. In Deutschland informiert Eurodesk auf der Webseite „Raus­vonzuhaus“ auch spezifisch zu Work & Travel-Programmen. Zudem vermitteln viele Agenturen gegen Gebühr Work & Travel-Angebote.

„Natürlich kann man seinen Auslands­aufenthalt auch selbst organisieren“, so Mareike Köglmeier. Das ist kosten­günstiger, erfordert allerdings auch viel Eigen­initiative, etwa was Visa-Beantragung, Flugbuchung und die Suche nach Unter­künften angeht. „Raus­vonzuhaus“ rät, einige Monate Vorlaufzeit einzuplanen.

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Schritt 2: Geht alles mit rechten Dingen zu?

„Die Seriosität eines Anbieters erkennt man nicht immer auf den ersten Blick“, sagt Mareike Köglmeier. Daher sei es wichtig, sich vor der Buchung ausführlich über die unterschiedlichen Angebote und Vermittlungs­agenturen zu informieren. „Wir empfehlen, einen Anbieter mit Sitz in Deutschland zu nutzen.“ Sollte es zu Problemen kommen, sei es einfacher, gegen den Vermittler vorzugehen. Raus­vonzuhaus hat eine Reihe von Kriterien zusammengestellt, die dabei helfen, die Seriosität von Work & Travel-Organisatoren abzuklopfen.

Fragen, die man immer vorab klären kann: Welche Leistungen sind im Gesamtpreis enthalten? Welche Kosten sind gedeckt? Was passiert, wenn ich den Aufenthalt vorzeitig abbreche? Diejenigen, die den Aufenthalt selbst organisieren, schließen Arbeits­verträge meist vor Ort. „Hier sollte man sich die Arbeits­zeiten und Kündigungs­fristen genau anschauen“, rät Köglmeier.

Schritt 3: Kann ich mir das leisten?

Work & Travel finanziert man sich selbst. Die Idee dahinter ist, sich vor Ort das Geld für das Reisen zu verdienen. „Ein gewisses finanzielles Polster sollte man aber haben“, sagt Köglmeier.

Es kann vorkommen, dass man im Ausland mehrere Wochen nach einem geeigneten Arbeits­platz suchen muss. In dieser Zeit muss man sich selbst finanzieren. Zudem ist das Reisen in manchen Ländern besonders kostenintensiv. Wer nicht nur arbeiten, sondern auch ein wenig vom Land mitbekommen möchte, sollte möglichst auf Erspartes zurück­greifen können.

Für Menschen, die sich Work & Travel finanziell nicht leisten können, aber eine Zeit im Ausland verbringen möchten, gibt es alternative Angebote, die gefördert werden. Eine mögliche Anlauf­stelle ist der Frei­willigen­dienst im Rahmen des Europäischen Solidaritäts­korps (ESK). Das ESK übernimmt die Kosten der An- und Abreise sowie vor Ort. Außerdem bekommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Taschengeld.

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Schritt 4: Brauche ich eine Versicherung?

Wer innerhalb von Europa bleibt, kann zumeist auf die Europäische Kranken­versicherungs­karte (EHIC) zurück­greifen. Damit kann man sich im EU-Ausland behandeln lassen. Die EHIC befindet sich zumeist auf der Rückseite der deutschen Kranken­versicherungs­karte.

Allerdings zahlt die jeweilige Kasse die Behandlungs­kosten nicht immer in voller Höhe. „Wir empfehlen daher eine Auslands­reise­kranken­versicherung“, sagt Köglmeier. Die Police übernimmt auch Kosten, für die die gesetzliche Kranken­versicherung nicht aufkommt.

Bei der privaten Haft­pflicht­versicherung sind junge Menschen zumeist über die Eltern mit­versichert. Ob dies der Fall ist und welche Leistungen die Versicherung umfasst, lässt sich beim Anbieter erfragen. Weitere länder­spezifische Informationen liefert die „APP ins EU-Ausland“ vom EVZ Deutschland.

Schritt 5: Brauche ich ein Visum?

„Für Länder außerhalb der EU benötigt man ein Visum, um dort zu arbeiten“, sagt Vanessa Thalhammer. In einigen Ländern haben junge Leute die Möglichkeit, das „Working Holiday“-Visum zu beantragen. Auch ein klassisches Arbeits­visum kann man in fast jedem Land beantragen.

Schritt 6: Geht das eigentlich auch klimafreundlich?

Ja, zum Beispiel, indem man möglichst lange vor Ort bleibt, heißt es vom EVZ. Zwar sei die Anreise mit CO2-Emissionen verbunden - insbesondere dann, wenn man fliegt. Die Umwelt­belastung könne aber auf eine längere Aufenthalts­dauer umgerechnet werden. Direkt­flüge schlagen in Sachen Klimabilanz dabei Verbindungen mit Zwischen­stopps. Zusätzlich kann man über eine CO2-Kompensation nachdenken.

Gegenüber einem Flug noch klima­freundlicher ist natürlich eine An- und Abreise mit dem Bus oder der Bahn, wie Köglmeier sagt. Wem das Thema wichtig ist, der nimmt also im besten Fall Ziele in Europa ins Auge, die so gut zu erreichen sind. Bei der Reise im Auto bieten sich nicht zuletzt Mit­fahr­gelegenheiten an.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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