wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Versicherungsrecht | 17.01.2019

Betrieb­liche Alters­vorsorge

Zuschuss zur betrieb­lichen Alters­vorsorge: Mit dem Arbeitgeber für die Rente sparen

Arbeitnehmer bekommen für betrieb­liche Altersvorsorge verpflichtenden Zuschuss des Arbeitgebers

Keine Frage: Private Alters­vorsorge ist wichtig. Für die betrieb­liche Alters­vorsorge gibt es jetzt neue Anreize. Wer einen Vertrag abschließt, bekommt unter bestimmten Voraus­setzungen einen Zuschuss vom Chef. Was Verbraucher wissen sollten.

Werbung

Für ihre betrieb­liche Alters­vorsorge bekommen Arbeit­nehmer jetzt einen verpflichtenden Zuschuss des Arbeit­gebers. Das heißt: Wird eine Entgelt­umwandlungs­vereinbarung neu abgeschlossen und sieht die Zahlung in eine Direkt­versicherung, eine Pensions­kasse oder einen Pensions­fonds vor, muss der Arbeitgeber 15 Prozent des um­gewandelten Entgelts in den Vertrag des Arbeit­nehmers zuschießen.

Verpflichtende Zuschuss vorerst nur für Neuverträge

„Dieser verpflichtende Zuschuss des Arbeit­gebers gilt vorerst nur für Ver­einbarungen, die ab dem 1. Januar 2019 abschlossen werden“, erklärt Uwe Rauhöft, Geschäfts­führer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) in Berlin. Für bereits bestehende Ver­einbarungen, ist der Arbeitgeber erst mit Wirkung ab dem 1. Januar 2022 zur Zahlung dieses Zuschusses verpflichtet.

Arbeitgeber kann Zahlung des Zuschusses ablehnen

Allerdings ist der Arbeitgeber nicht zur Zahlung verpflichtet, wenn er durch die Entgelt­umwandlung des Arbeit­nehmers selbst keine Ersparnis hat. Das ist der Fall, wenn das Arbeit­nehmer­einkommen über den relevanten Beitrags­bemessungs­grenzen der Sozial­versicherung liegt. „Arbeit­nehmer, deren Einkommen unter den Beitrags­bemessungs­grenzen der Sozial­versicherung liegen und die bislang über keine Betrieb­liche Alters­vorsorge verfügen, sollten sich diesbezüglich beraten lassen“, rät Uwe Rauhöft. „Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie den Arbeitgeber­zuschuss, der einen Beitrag zur Absicherung im Alter leisten kann, verschenken.“

Höhe der Beitragsbemessungsgrenze im Jahr 2019

Die Beitrags­bemessungs­grenze in der gesetzlichen Kranken­kasse beträgt im Jahr 2019 bundesweit 54.450 Euro und in der allgemeinen Renten­versicherung 80.400 Euro im Jahr in den alten sowie 73.800 Euro im Jahr in den neuen Bundes­ländern.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6145

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6145
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!