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Arbeitsrecht | 10.03.2017

Versetzung

Zwangs­versetzung: Einfach wegbleiben geht nicht

Wer einfach der Arbeit fern bleibt, riskiert die Kündigung

Der Arbeitgeber darf nur unter bestimmten Umständen eine Versetzung anordnen. Wer seine Abteilung oder den Arbeitsort nicht wechseln möchte, sollte das vor Gericht anfechten. Das rät Fachanwalt Alexander Bredereck.

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Arbeitnehmer können gegen Versetzung klagen

Dennoch sollten Arbeit­nehmer zunächst unter Vorbehalt - am neuen Arbeits­platz erscheinen. „Wenn man das nicht macht, dann ist das eine Art Arbeits­verweigerung, und der Arbeitgeber könnte kündigen.“ Den Arbeitgeber sollten Betroffene vorab darüber informieren, dass sie die Entscheidung gerichtlich überprüfen lassen werden.

Arbeitsvertrag macht Versetzung möglich- oder nicht

Dabei spielt zunächst die Formulierung im Arbeits­vertrag eine Rolle: Darf der Arbeit­nehmer überall deutschland­weit eingesetzt werden - oder steht darin ein fester Arbeitsort? Dann muss der Chef die Versetzung angemessen begründen. Zuletzt prüft das Gericht, ob die Versetzung für den Mitarbeiter zumutbar ist. „Je ein­schneidender das Ganze für ihn ist, umso gravierender müssen die Gründe des Arbeit­gebers für die Versetzung sein“, erklärt Fachanwalt Alexander Bredereck.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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