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Ordnungswidrigkeitsrecht und Verkehrsrecht | 24.02.2016

Fahren ohne Führer­schein

Ab durch die Mitte - Verurteilter Verkehrs­sünder rast unmittelbar nach Gerichts­verhandlung mit 120 km/h durch die Stadt

63-Jähriger liefert sich Verfolgungs­jagd mit der Polizei

Direkt nach einem Prozess wegen Fahrens ohne Führer­schein hat sich ein Berliner in Oberfranken erneut ans Steuer gesetzt und eine wilde Verfolgungs­jagd mit der Polizei ausgelöst.

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Verurteilter rast mit 120 km/h durch geschlossene Ortschaften

Zeitweise verfolgten dem Mann sieben Streifen­wagen, wie die Polizei mitteilte. Der 63-Jährige, der keine Fahrerlaubnis hat, raste teils mit 120 Kilometern pro Stunde durch geschlossene Ortschaften und setzte zu gefährlichen Überhol­manövern an, wie die Polizei in Marktredwitz mitteilte.

Verfolgung aus Gründen der Verhältnismäßigkeit abgebrochen

Der Mann hatte zuvor vor dem Amtsgericht Wunsiedel gestanden, dass er ohne Führer­schein unterwegs gewesen sei. Nach dem Prozess sah ein Bundes­polizist, der ebenfalls als Zeuge geladen war, den Mann als Fahrer eines Autos - er nahm die Verfolgung auf und alarmierte die Einsatz­zentrale. Der 63-Jährige blieb flüchtig. Aus Gründen der Verhältnis­mäßigkeit habe man die Verfolgung abgebrochen.

Quelle: dpa/DAWR/kg
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