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Strafrecht | 28.09.2015

Leichtgläubiges Opfers

Betrug: Lottozahlen aus der Glaskugel

Betrügerin zu Geldstrafe verurteilt

Mit faulem Zauber hat eine Betrügerin eine gutgläubige Frau um mindestens 13 000 Euro gebracht.

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Erst Geld - dann Lottozahlen aus der Kristallkugel

Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte die angeklagte Frau zu einer Geldstrafe von 200 Tagessätzen, insgesamt 4000 Euro. Die 54-Jährige hatte ihrem Opfer weisgemacht, sie kenne „einen alten Mann mit einer Kristallkugel“, aus der er auch die aktuellen Lottozahlen herauslesen könne, sofern man ihn vorher mit ausreichend Geld versorgen würde. Erst als die Krankenschwester nach mehreren Zahlungen völlig mittellos war und Verwandte und Bekannte um Geld anging, riet man ihr zur Strafanzeige bei der Polizei.

Staatsanwaltschaft forderte Bewährungsstrafe

Vor Gericht bestritt die Angeklagte die Betrugsvorwürfe, konnte damit jedoch nicht überzeugen. Der Staatsanwalt forderte eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten, wobei er besonders darauf hinwies, das Strafrecht auch für Bereiche gelten müsse, die sich einem Durchschnittsmenschen nicht erschlössen: „Es gibt immer wieder bizarre und bizarrste Felder des Betruges.“ Gleichwohl wurde die große Leichtgläubigkeit des Opfers im Urteil strafmildernd gewertet: „Nach den allgemein bekannten Gesetzen der Wissenschaft gibt es die Möglichkeit nicht, mit einer Glaskugel den Lauf der Welt zu verändern.“

Quelle: dpa/DAWR/ab
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