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Verfahrensrecht | 15.02.2016

Gerichts­verhandlung

Das Schweigen des Richters Clarence Thomas

Richter schweigt seit zehn Jahren in seinen mündlichen Verhandlungen

Sein letztes Wort sprach Clarence Thomas vor zehn Jahren - zumindest, was seine Teilnahme an mündlichen Verhandlungen am Obersten Gerichtshof der USA angeht. Der Grund: Für die Entscheidung eines Falls ist es seiner Auffassung nach unnötig, Fragen zu stellen.

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Richter ist für sein Schweigen bekannt

Der konservative Richter ist landesweit bekannt dafür, sich in Schweigen zu hüllen. Die letzte Frage stellte er am 22. Februar 2006. Seine oft abweichende Meinung in den schriftlich veröffentlichten Urteilen lässt vermuten, dass ihm an Kompromissen oder Überzeugungs­arbeit auch nicht viel gelegen ist.

Fragen sind für Entscheidung des Falls unerheblich

„Es ist meiner Meinung nach für die Entscheidung eines Falls unnötig, Fragen zu stellen, und ich halte es nicht für hilfreich“, sagte Thomas 2013 an der Harvard Law School. Wichtiger sei, den Anwälten zuzuhören. Dass seine Kollegen sich gegenseitig unter­brechen und Anwälte mit Fragen löchern, die oft nicht vollständig beantwortet werden, kritisierte Thomas einst mit dem Vergleich einer beliebten TV-Spielshow: „Wir sehen aus wie 'Familienduell'.“

Argumente der Anwälte sind aus umfangreichen Schriftsätzen bereits bekannt

Die Argumente der vortragenden Anwälte kennen die Richter meist, da sie im Voraus stapelweise Schrift­sätze zum jeweiligen Streit lesen. Dennoch bieten die Verhandlungen zu strittigen Fragen vor einem Urteil Gelegenheit, den Vortragenden auf den Zahn zu fühlen und zu prüfen, ob ihre Argumente juristisch wasserdicht sind.

Richter unterbricht Schweigen für Witz über Elite-Universität Yale

Nur einmal meldete der 67-Jährige sich in den vergangenen zehn Jahren zu Wort - allerdings nicht, um eine Frage zu stellen, sondern um einen Witz über die Elite-Universität Yale zu reißen.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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