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Strafrecht | 07.12.2016

Prozess­beginn

JVA Heinsberg vergisst Prozess gegen mutmaßlichen Bombenleger

Angeklagter wurde erst auf Nachfrage der Justiz an das Gericht überstellt

Ein Gefängnis in Nordrhein-Westfalen hat den Bombenleger-Prozess gegen einen seiner Häftlinge völlig verschwitzt. Vor der Verhandlung gegen drei Jugendliche in Essen hat die Anstalt deswegen einen der jungen Angeklagten erst auf Nachfrage der Justiz an das Gericht überstellt. Der Termin konnte nicht wie ursprünglich geplant um 09.00 Uhr beginnen, sondern erst am Mittag.

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Justizvollzugsanstalt übersah Termin für Prozessbeginn

Als der Angeklagte kurz vor dem geplanten Beginn noch nicht da war, rief das Landgericht Essen in der Justiz­vollzugs­anstalt (JVA) Heinsberg an. Dort stellte man fest, dass der Termin übersehen worden war, wie der stellvertretende Anstalts­leiter Franz-Josef Bischofs sagte. Er sprach von „menschlichem Versagen“. Der Angeklagte sei darauf sofort in einen Wagen gesetzt und nach Essen gefahren worden.

Prozess konnte erst drei Stunden später als geplant beginnen

Beim Vorsitzenden Richter habe sich die JVA entschuldigt. Zwischen der JVA Heinsberg und dem Essener Landgericht liegen rund 100 Straßenk­ilometer. Der Prozess begann schließlich mit mehr als drei Stunden Verspätung. Die zur Tatzeit 16 Jahre alten Jungen sollen im April in Essen aus islamistischen Motiven eine selbst­gebastelte Bombe vor einem Tempel der indischen Sikh-Religion gezündet haben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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