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Verwaltungsrecht | 01.06.2017

Jagd auf Verkehrs­sünder

Keine Jagd mehr auf Verkehrs­sünder: „Knöllchen-Horst“ scheitert vor Gericht

Kläger darf sogenannte Dashcam nicht mehr zur Dokumentation vermeint­licher Verkehrs­verstöße verwenden

Ein als „Knöllchen-Horst“ bekannter Mann aus Nieder­sachsen hat im Zusammenhang mit seiner privaten Jagd auf Verkehrs­sünder eine juristische Niederlage erlitten.

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Verkehrssünder dürfen nicht gefilmt werden

Das Verwaltungs­gericht Göttingen entschied nach Angaben eines Sprechers, dass eine Privat­person andere Verkehrs­teilnehmer nicht filmen dürfe, um deren vermeintliche Verkehrs­sünden zu dokumentieren, wenn sie nicht selbst betroffen sei (Az. 1 A 170/16). Damit dürfe der Kläger eine sogenannte Dashcam nicht verwenden, um vermeintliche Verkehrs­verstöße zu dokumentieren, sage der Sprecher.

Zehntausende Verkehrsteilnehmer angezeigt

„Knöllchen-Horst“ zeigte in den vergangenen Jahren Zehn­tausende Verkehrs­teilnehmer an. Dabei ging es vor allem um angebliche Park-Verstöße.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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