wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Verwaltungsrecht | 02.12.2015

Polizeieinsatz

Kuh läuft Amok - Besitzer muss Kosten für Polizeieinsatz nicht zahlen

Wild gewordene Kuh löste Polizeieinsatz aus

Weil seine Kuh vom Schlachter Reißaus genommen hatte und regelrecht Amok lief, sollte ihr Besitzer 528 Euro für den ausgelösten Polizeieinsatz zahlen. Dagegen wehrte sich der Viehhändler und zog am Mittwoch vor das Verwaltungsgericht München.

Werbung

Flüchtende Kuh lief Amok und wurde von Polizisten erschossen

Bavarias Flucht vorm Schlachter endete blutig auf der Theresienwiese. Bis dahin hatte die Kuh einen erheblichen Polizeieinsatz ausgelöst, für den ihr Besitzer aufkommen sollte. Nun trafen sich vor Gerichtbeide Seiten - und zwei entscheidende Zeugen.

Es gehe um die Frage, ob der Kuheigentümer dem Tier das Ausbüxen ermöglicht habe, sagte die Vorsitzende Richterin. Der Mann sagte, er sei mit seinem Transporter rückwärts so nah wie möglich an das Schlachthaus in München gefahren und könne nichts für den Spalt, durch den das Tier entwischte. Zwei Zeugen, ein Schlachthofmitarbeiter und ein anderer Viehhändler, konnten sich bei der Verhandlung nicht mehr so genau daran erinnern, wie der Mann aus Nordrhein-Westfalen im September 2014 geparkt hatte. Der Freistaat Bayern zog daraufhin seinen Kostenbescheid zurück.

Kuh nahm Joggerin auf die Hörner

Die wild gewordene Kuh hatte eine damals 28 Jahre alte Joggerin auf die Hörner genommen und konnte von einer weiteren Attacke nur abgehalten werden, weil sich ihr ein Streifenwagen in den Wegstellte. Das etwa 550 Kilogramm schwere Tier rammte daraufhin das Polizeiauto. Die Beamten trieben die Kuh auf die Theresienwiese, wo schon die Zelte für das Oktoberfest standen. Zu Füßen der Bavariazückten sie ihre Dienstwaffen und töteten das Tier mit zwei Schüssen.

Kuh ist jetzt Symbol für ein Streben nach Freiheit

Kurios: Tierschützer hatten die Kuh posthum auf den Namen „Bavaria“ getauft. Sie errichteten an der Theresienwiese eine Art Gedenkstätte mit Kerzen, Blumen, einem Kreuz und einem Zettel mit der Aufschrift „Möge sie fortan unser Symbol für ein Streben nach Freiheit sein!“

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1562