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Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 08.12.2016

Entschädigung

Möbelhaus muss zahlen - Polster­garnitur hielt Über­gewicht nicht stand

Eheleute verlangten die Rück­abwicklung des Kaufes und forderten ihr Geld zurück

Weil eine Polster­garnitur unter der Last ihrer neuen Eigentümer zusammen­brach, muss ein Möbelhaus 2000 Euro Entschädigung zahlen. Auf diesen Vergleich einigten sich die Parteien vor dem Bonner Amtsgericht, wie ein Gerichts­sprecher bestätigte.

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Ehepaar verlangte ausdrücklich solides Modell

Geklagt hatten Eheleute aus Alfter bei Bonn, die zum Zeitpunkt des Geschehens zusammen 338 Kilo auf die Waage brachten. 2014 erstanden sie in einem Möbelhaus eine Polster­garnitur für 3500 Euro. Dabei hatten sie betont, aufgrund ihres Körper­gewichts ein „besonders solides Modell“ zu benötigen. Die Verkäuferin hatte ihnen die hochwertige Eckgarnitur eines namhaften Herstellers empfohlen. Doch schon in den ersten Wochen versagte zunächst die Sitzfläche eines Zweisitzers, indem sie absackte, danach krachten auch die Rahmen durch.

Richter: Übergewicht war nicht zu übersehen

Die Eheleute verlangten die Rücka­bwicklung des Kaufes und forderten ihr Geld zurück, abzüglich einer Nutzungs­entschädigung von zehn Prozent, also 350 Euro. Aber das Möbelhaus bestand darauf, dass das Absacken ein „klassischer Gebrauchs­schaden“ sei, den allein die Kläger zu verantworten hätten, weil „das Sofa ihr Gewicht nicht tragen“ konnte.

Der Amtsrichter unterstützte im Gütetermin die Kläger. „Es dürfte nicht zu übersehen gewesen sein, dass die zukünftigen Benutzer der Polster­garnitur schwer­gewichtig sind“, erklärte er.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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