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Markenrecht und Weinrecht | 05.01.2017

Brauerei gegen Weingut

Rechts­streit beendet: Wein-Cuvée hat nach Monaten wieder einen Namen

Die Brauerei sah Verwechslungs­gefahr mit dem Bier „Meckatzer Weiss-Gold„

Ein Weißwein-Cuvée eines Weinguts im rheinland-pfälzischen Odernheim hat nach einem beendeten Rechts­streit wieder einen Namen.

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Wein darf wieder mit den Namen „Weißgold“ vertrieben werden

Monatelang klebte das Weingut Kloster­mühle von der Nahe das Etikett mit der Aufschrift „W....... Cuvée (Name im Rechts­streit)“ zu, weil es Streit um den Namen mit der Allgäuer Brauerei Meckatzer gab. Nun müsse er keine Geldstrafe mehr fürchten und könne den Wein wieder unter dem Namen „Weißgold“ vertreiben, sagte Weingut-Geschäfts­führer Christian Held. Zuvor hatten mehrere Medien über den Streit berichtet.

Brauerei nahm Antrag auf eine einstweilige Verfügung zurück

Die Brauerei war der Ansicht, es bestehe Verwechslungs­gefahr mit dem Bier „Meckatzer Weiss-Gold“. Eine Sprecherin sagte, diese Marke sei seit 1908 geschützt - und solle es auch bleiben. Meckatzer wandte sich an das Landgericht Köln. Nach einer Anhörung habe die Brauerei den Antrag auf eine einstweilige Verfügung im Juni zurückg­enommen, sagte ein Sprecher des Gerichts. Das Weingut wartete bis zum neuen Jahr, um weitere rechtliche Entwicklungen auszuschließen.

Siehe auch:

Quelle: dpa/DAWR/ab
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