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Zivilrecht | 22.01.2016

Bolzplatz

Rechtsstreit um fliegende Bälle: Nur 1 Ball pro Woche darf auf Grundstück des Nachbarn fliegen

Fußballverein sperrt Bolzplatz nach Rechtsstreit mit dem Nachbarn

Wegen eines ungewöhnlichen Rechtsstreits hat ein Fußballverein in Sachsen-Anhalt seinen Kunstrasenplatz gesperrt.

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Ein Nachbar des Bolzplatzes hatte geklagt

Ein Nachbar hatte sich durch alle Instanzen bis zum Oberlandesgericht Naumburg geklagt, weil viele Bälle auf seinem Grundstück gelandet waren.

Richter drohten den Verein mit einem Ordnungsgeld oder mit einer Haftstrafe

Die Richter entschieden im November 2015, dass nicht mehr als durchschnittlich ein Ball pro Woche vom Fußballverein zum Nachbarn fliegen dürfe. Ansonsten drohten ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro oder bis zu sechs Monate Haft. Demnach protokollierte der klagende Nachbar über mehrere Jahre die fehlgeleiteten Bälle - und kam auf 135 im Jahr 2014. Das Ballfangnetz soll nun auf sechs Meter Höhe aufgestockt werden, kündigte ein Sprecher der Stadt an.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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Widerrufs­joker bei Lebens­versicherungen bleibt - Rück­abwicklung statt Kündigung

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BGH-Urteil: Widerruf von Darlehens­verträgen zur Finanzierung einer Fonds­beteiligung nicht rechts­missbräuchlich

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