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Schulrecht und Strafrecht | 30.01.2017

Schmerzens­geld

Schmerzensgeld für Toiletten­verbot während des Unterrichts

Schülerin bekommt 1,25 Millionen Dollar Schmerzens­geld

Dass ein Mädchen nicht zur Toilette gehen durfte, kommt einen Schulbezirk im kalifornischen San Diego teuer zu stehen.

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Toiletten­verbot während des Unterrichts

Der damals 14-Jährigen wurde vor fünf Jahren an der Patrick Henry High School getreu den Schulregeln verboten, während des Unterrichts aufs Klo zu gehen. Unter Berufung auf Gerichts­unterlagen berichtete die „San Diego Union-Tribune“, das Mädchen sei statt dessen mit einem Eimer ausgestattet und mit dessen Inhalt an das Waschbecken verwiesen worden. Der Bezirk muss der heute 19-Jährigen 1,25 Millionen Dollar Schmerzens­geld und 41.000 Dollar für Arzt­rechnungen bezahlen.

Angst­attacken, Depressionen und Suizid waren die Folgen

Den Angaben zufolge bekam das Mädchen nach dem Vorkommnis Angst­attacken und Depressionen, es wechselte zwei Mal die Schule und soll versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Die Schule entschuldigte sich bei der Jugendlichen und bot ihr Hilfe an, die diese aber ablehnte. Die fragliche Lehrerin wurde direkt nach dem Vorfall beurlaubt. Sie kehrte nie wieder an die Schule zurück.

Siehe auch:

Schmerzensgeldtabelle 2017

Quelle: dpa/DAWR/ab

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