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Schadensersatzrecht | 29.10.2015

Schadensersatzforderungen

Skurrile Schadensersatz-Fälle vor Gericht

Von kastrierten Meerschweinchen über heißen Kaffee bis hin zum toten Windhund

Windhose auf Schützenfest, zersägter Rathaustisch, kastrierte Meerschweinchen: Gerichte sehen sich bisweilen auch mit skurrilen Schadenersatzforderungen konfrontiert. Einige Beispiele:

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Kastrierte Meerschweinchen

Nach der Kastration von Jack und Socke starb eines der Meerschweinchen, das andere musste operiert werden. Dafür wollten die Besitzer 880 Euro Schadenersatz von der Tierärztin. Das Amtsgericht Hannover sah im März 2015 aber keinen Behandlungsfehler und wies die Klage ab.

Zersägter Rathaustisch

Das Landgericht Neuruppin (Brandenburg) beendete 1999 nach drei Jahren einen Schildbürgerstreich. Die Gemeinde Mühlenbeck forderte 2500 Mark, weil Mitarbeiter des Amtes Schildow beim Austausch von Rathausmöbeln einen Tisch zersägt hatten, der nicht durch die Tür passte. Laut Gericht konnte Mühlenbeck das Amt Schildow aber nicht nach „Amtshaftungsanspruch“ zur Kasse bitten.

Heißer Kaffee

Eine ägyptische Fluggesellschaft musste 1500 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld an eine Frau zahlen, der eine Stewardess auf dem Flug nach Hurghada Verbrennungen mit heißem Kaffee zugefügt hatte. Ein Gutachten des Max-Planck-Instituts für internationales Privatrecht wurde eingeholt, dann entschied 2006 das Landgericht Frankfurt den Fall dem Tatort-Prinzip zufolge nach ägyptischem Recht.

Windhose auf Schützenfest

Eine Anwohnerin wollte vom Schützenverein Celle-Scheuen (Niedersachsen) 15 730 Mark Schadenersatz, weil eine Windhose das Festzelt gegen ihr Haus geschleudert hatte. Das Landgericht Lüneburg entschied 1998 aber, eine Windhose sei „ein Naturereignis besonderer Art“, das eine Haftung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ausschließe. Es wies die Klage als unbegründet ab.

Toter Windhund

Whippet-Rüde Aristo wurde 2014 in einer Tierklinik eingeschläfert. Sein Frauchen forderte für angebliche Behandlungsfehler 900 Euro Schadenersatz. Das Amtsgericht Hannover wies aber im Oktober 2015 nach ausführlicher juristischer Erörterung der tierischen Krankengeschichte die Forderung zurück.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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