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Schadensersatzrecht | 26.01.2015

Verdächtig

Verhör und Festnahme am Flughafen wegen Arabisch-Vokabelkarte mit Wort „Bombe“

Wer noch auf die altmodische Art mit Karteikarten Arabisch-Vokabeln lernt, kann schon mal in das Visier der US-Behörden geraten und unangenehme Erlebnisse haben.

Ein Amerikaner erhält jetzt nach einem Bericht der Internetseite philly.com vom US-Justizministerium 25.000 Dollar Schadenersatz. Der Grund: Der Amerikaner war im August 2009 als Student am Internationalen Flughafen Philadelphia festgehalten und verhört worden.

In Handschellen

Der junge Mann kam den Beamten damals nämlich suspekt vor, denn er hatte Arabisch-Vokabelkarten in seiner Tasche. Auf einer der Karten stand das Wort „Bombe“. Auf einer anderen Vokabelkarte das Wort „ermorden“. Grund genug also, ihn eine halbe Stunde lang zu verhören und danach der örtlichen Polizei zu übergeben. Diese legte den gefährlichen Mann zeitweise vorsichtshalber in Handschellen und hielt ihn noch weitere vier Stunden fest.

Kein vernünftiger Verdacht

Sechs Jahre nach dem unerfreulichen Erlebnis konnte der mittlerweile 27-Jährige sich jetzt 25.000 Dollar Schadenersatz erstreiten. Das Gericht urteilte, dass niemand ohne vernünftigen Verdacht festgehalten werden dürfe. Die Sicherheitsbehörden sind sich weiterhin keiner Schuld bewusst und meinen alles richtig gemacht zu haben.

Der Mann arbeitet nun als Programmierer bei Google in Kalifornien. Ob seine Arabischkenntnisse dort von Vorteil sind, ist nicht bekannt.

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