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Verwaltungsrecht | 28.10.2016

Glocken­geläut

„Nach­barschafts­konflikt unter Christen“: Streit um Glocken­geläut in Bayern endet mit Kompromiss

Der Glockenturm im niederbayerischen Langquaid wird an einer Seite schalldicht

Nach jahrelangem Streit um Glocken­geläut zwischen einer katholischen Familie und einer evangelischen Kirchen­gemeinde in Nieder­bayern hat ein Gericht nun für Ruhe gesorgt. Zwar dürfen die Glocken zum täglichen Morgen-, Mittags- und Abendgebet geläutet werden, wie der Bayerische Verwaltungs­gerichts­hof in München urteilte. Der 14 Meter vom Kinder- und Schlaf­zimmer der Familie entfernte Glockenturm wird jedoch in ihre Richtung schalldicht verschlossen.

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Familie fühlte sich durch Glockengeläut gestört

Das Gericht sprach von einem „Nach­barschafts­konflikt unter Christen“. Der lediglich acht Meter hohe Glockenturm wurde erst 2009 in Langquaid im Kreis Kelheim in einem Wohngebiet errichtet, in dem die Familie schon länger lebt. Die Familie beklagte, das Gebets­geläut ertöne zu früh, zu lang und zu laut. Der Anwalt der Kirchen­gemeinde sprach von einem „Frohe-Botschaft-Charakter“ des Geläuts.

Familie wohnte schon im Ort bevor es den Glockenturm gab

Das Gericht war der Ansicht, Kirchen­geläut sei grund­sätzlich zu akzeptieren. Aber der Glockenturm sei der Familie erst vor etwa sieben Jahren vor das Haus gebaut worden. „Wer später dazu kommt, dem kann man mehr Rücksicht­nahme abverlangen als dem, der sich schon eingerichtet hat“, sagte der Vorsitzende Richter.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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