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Vorsorgerecht | 24.11.2016

Anwalt für Patienten­verfügung

Anwalts­liste: Welcher Anwalt hilft mir, wenn ich eine Patienten­verfügung errichten möchte?

Rechtsanwalt hilft bei Fragen zur Patienten­verfügung

In hoch­technisierten Gesellschaften verbringen viele Menschen das Ende ihres Lebens im Krankenhaus, wo sie über die Zeit ihrer bewussten Handlungs­fähigkeit hinaus medizinisch behandelt werden und ihr Leben und damit der Sterbe­prozess mit lebens­erhaltenden Maßnahmen verlängert wird. Wer zu diesem Zeitpunkt nicht mehr selbst bei Bewusstsein ist, kann darüber keine eigene Entscheidung mehr treffen. Deshalb kann mit einer Patienten­verfügung vorab bestimmt werden, ob in bestimmten Situationen ärztliche Behandlungen erfolgen sollen oder nicht.

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Mit der Patienten­verfügung kann jede Person (sofern zum Zeitpunkt der Errichtung einwilligungs­fähig und volljährig) Bestimmungen darüber treffen, wie mit ihr im Ernstfall umgegangen werden soll. So kann für die Zukunft die Einwilligung in bestimmte ärztliche Eingriffe erteilt werden – oder gezielt verweigert werden. Nach einer neuen BGH-Entscheidung - Aktenzeichen: XII ZB 61/16 -, die am 09.08.2016 bekannt geworden ist, sind an eine Patientenverfügung hohe Anforderungen zu stellen (vgl. Patientenverfügung: Was ändert sich nach dem BGH-Beschluss XII ZB 61/16 vom 06.07.2016 für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht?).

Patientenverfügung ist vorweg­genommene Entscheidung über medizinische Maßnahmen

Situationen, für die Vorsorge getroffen werden kann, sind beispiels­weise der unabwendbare, unmittelbare Sterbe­prozess, das Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit, eine schwere irreversible Hirn­schädigung oder eine so weit fortgeschrittene Demenz, bei der die Nahrungs­aufnahme auf natürliche Weise nicht mehr möglich ist. Für solche Situationen kann mit der Patienten­verfügung vorab festgelegt werden, dass bestimmte lindernde pflegerische oder medizinische Maßnahmen wie die Behandlung mit Schmerz­mitteln erfolgen soll, auch wenn dies möglicher­weise die Lebenszeit verkürzt.

Entscheidung über Abbruch lebens­verlängernder Maßnahmen

Ferner bietet die Patienten­verfügung die Möglichkeit, zu entscheiden, dass lebens­erhaltende Maßnahmen, die nur den Todes­eintritt verzögern und dadurch das Leiden möglicher­weise noch verlängern, zu unterlassen sind. Für den Fall, dass eine Willens­äußerung des Patienten also nicht mehr möglich ist, kann mit der Patienten­verfügung vorab der Behandlungs­abbruch in einer solchen Situation wirksam bestimmt werden.

Patienten­verfügung schriftlich verfassen und für Auffind­barkeit sorgen

Die Patienten­verfügung ist seit 2009 in Deutschland gesetzlich geregelt. Sie ist schriftlich zu hinterlegen und kann durch den Betroffenen jederzeit widerrufen werden. Wichtig ist, sie so aufzubewahren, dass sicher­gestellt ist, dass sie im Ernstfall auch gefunden wird – also dort, wo sie Angehörige oder Bekannte schnell finden.

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Patienten­verfügung regelmäßig erneuern: Entspricht sie dem aktuellen Willen?

Aufgrund der sehr weitreichenden Entscheidungen, die mit der Patienten­verfügung rechtsverbindlich getroffen werden können, sollte sich der Betroffene sehr genau mit seinem Arzt auseinandersetzen, welche möglichen Regelungen einer Patienten­verfügung überhaupt zu ihm passen und welche Behandlungen er im Notfall wünscht bzw. welche Behandlungen nicht durch­geführt werden sollen. Auch sollte die Patienten­verfügung regelmäßig erneuert werden – so dass sie daraufhin überprüft wird, ob die getroffenen Bestimmungen noch immer dem aktuellen Willen entsprechen.

Rechtsanwalt berät zur Patienten­verfügung

Wichtig ist auch, dass mit der Patienten­verfügung klare, widerspruchs­freie Bestimmungen getroffen werden. Nur dann kann der Patienten­wille wirksam umgesetzt werden. Bei der Erstellung einer wirksamen, unmiss­verständlichen Patienten­verfügung kann Ihnen Ihr Rechtsanwalt helfen, der Sie auch zu allen Fragen rund um das Betreuungs­recht berät.

Liste von Rechtsanwälten und Rechtsanwaltskanzleien zum Thema Patientenverfügung

An diese Rechts­anwälte und Rechts­anwalts­kanzleien können Sie sich wenden, wenn Sie Fragen zur Patienten­verfügung haben:

Anwälte aus Hessen
Anwälte aus Berlin
Anwälte aus Sachsen
Anwälte aus Sachsen-Anhalt
Anwälte aus Bayern
Anwälte aus Niedersachsen
Anwälte aus Nordrhein-Westfalen
Anwälte aus Schleswig-Holstein
Anwälte aus Baden-Württemberg
Anwälte aus Thüringen
Anwälte aus Rheinland-Pfalz
Anwälte aus Mecklenburg-Vorpommern
Anwälte aus Bremen
Anwälte aus Brandenburg

Die Liste der hier genannten Rechts­anwälte und Rechts­anwalts­kanzleien ist als Empfehlung zu verstehen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt viele weitere Rechts­anwälte und Rechts­anwalts­kanzleien, an die Sie sich wenden können, wenn Sie Fragen zur Patienten­verfügung haben.

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Weitere Rechts­anwälte im Deutschen Anwalts­register (DAWR)

Neben den Rechts­anwälten, die in der obigen Liste aufgeführt sind, können Sie sich auch an Rechtsanwälte für Vorsorgerecht oder wenden oder direkt nach einem Rechtsanwalt für Patientenverfügung suchen.

Mehr Infos zur Patientenverfügung
Quelle: DAWR/we

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Nachrang­darlehen

Autark Group AG: Finanztest setzt drei Autark-Firmen auf Warnliste

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Rechtsanwalt Robert Binder

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City Inkasso GmbH übernimmt Forderungs­einzug für Firmen­redaktion online

RechtsanwaltRobert Binder

[10.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Firmen­redaktion online hat die City Inkasso GmbH mit dem Einzug offener Rechnungen für einen angeblich abgeschlossenen Firmen­eintrag für das Branchen­register www.Firmen­redaktion-online.com beauftragt.

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