wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Vorsorgerecht | 02.05.2017

Patienten­verfügung Mustertext

Muster Patienten­verfügung: Kann man einen Vordruck für eine Patienten­verfügung nutzen?

Was man über Vordrucke und Mustertexte zur Patienten­verfügung wissen muss

Sie suchen ein Muster für eine Patienten­verfügung, weil Sie eine eigene Patienten­verfügung aufsetzen wollen und fragen sich nun, ob es sinnvoll ist, für die Erstellung einer Patienten­verfügung einen Vordruck aus dem Internet zu verwenden? Oder muss man für eine Patienten­verfügung immer zum Notar oder Anwalt gehen?

Werbung

Erstellung einer Patientenverfügung ist ratsam

Es ist sehr sinnvoll, sich beizeiten Gedanken über eine Patienten­verfügung zu machen. Eine Patienten­verfügung ist nicht nur für ältere Menschen ratsam auch jüngere und gesunde Menschen können von einem Tag auf den anderen auf Hilfe angewiesen sein. Es ist darum sinnvoll, Vorsorge hinsichtlich medizinischer Behandlungen sowie rechtlicher und finanzieller Angelegenheiten zu treffen. Dafür gibt es die „Instrumente“ Patienten­verfügung, Vorsorge­vollmacht und Betreuungs­verfügung (vgl. Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung: Was ist der Unterschied und warum sind diese Vollmachten und Verfügungen sinnvoll?).

Patientenverfügung Vordruck zum Download

Viele Webseiten bieten einen Vordruck für eine Patienten­verfügung zum kostenlosen Download an. Einige spezielle Internet­seiten bieten Mustertexte für Patienten­verfügungen aber auch entgeltlich an. Egal ob kostenlos oder gegen Geld, sich einfach Muster zur Patienten­verfügung aus dem Internet herunter­zuladen und ohne Beratung auszufüllen, ist nicht ratsam.

Gerade in den letzten Monaten hat der Bundes­gerichts­hof zum Thema Patienten­verfügungen mehrere Entscheidungen getroffen (vgl. Az. XII ZB 61/16 und Az. XII ZB 604/15). Die Anforderungen an eine Patienten­verfügung hat der Bundes­gerichts­hof dabei sehr hoch geschraubt. Sinnvoll ist es daher, sich von einem unabhängigen Experten bei der Erstellung einer Patienten­verfügung beraten zu lassen. Das muss nicht unbedingt ein Notar oder Anwalt sein. Auch die Verbraucher­zentralen beraten hinsichtlich der Patienten­verfügung.

Werbung

Sollte man eine Patientenverfügung beim Anwalt erstellen lassen?

Wer sich für die Erstellung der Patienten­verfügung von einem Anwalt beraten lässt, hat einige Vorteile. Ein Anwalt muss im Interesse seines Mandanten handeln. Das ist seine anwaltliche Berufs­pflicht. Ein Anwalt wird daher das Interesse der Person, die die Patienten­verfügung errichten möchte, genau ermitteln und in der Patienten­verfügung niederlegen. Ein Anwalt ist auch täglich damit betraut, Verfügungen individuell zu gestalten. Über die verschiedenen Verfügungs­inhalte der Patienten­verfügung kann ein Anwalt beraten, mögliche Alternativen aufzeigen und Risiken besprechen. Einige Anwälte beschäftigen sich auch schwerpunktmäßig mit der Erstellung von Patientenverfügungen.

Kann man eine Patientenverfügung auch mit seinem Arzt machen?

Eine Patienten­verfügung kann man auch beim Arzt erstellen lassen. Ärzte rechnen die Kosten für die Patienten­verfügung privat nach der Gebühren­ordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Wer eine Patienten­verfügung bei seinem Arzt erstellt, hat den Vorteil, dass der Arzt den Patienten genau kennt. Um alles genau zu erklären, muss sich der Arzt dann aber auch genug Zeit nehmen. Die Patienten­verfügung beim Arzt birgt allerdings eine Gefahr: Ärzte haben in der Regel keine Erfahrung in der Vertrags­gestaltung. Als Patient muss man daher darauf achten, dass die Patienten­verfügung in juristischer Hinsicht auch hinreichend individuell ist und dass es sich bei der Patienten­verfügung vom Arzt nicht vielmehr um assistiertes Ausfüllen vorgefertigter Formulare handelt.

Siehe auch:

Werbung

Quelle: DAWR/pt
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3.8 (max. 5)  -  4 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#3241

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Firmen­auskunft P.U.R. GmbH beauftragt ETI experts GmbH mit Forderungs­einzug in Sachen Firmen­auskunft24

RechtsanwaltRobert Binder

[17.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie ETI experts GmbH ist ein Inkasso­büro aus Köln. Es trat früher unter dem Namen EuroT­reuhand Inkasso GmbH auf. Die nunmehrige ETI experts GmbH versucht weiterhin, Forderungen von Branchen­buch­anbietern einzutreiben.

Rechtsanwalt Gerd Klier

Behinderten­ausweis

Behinderten­ausweis: Bestimmung des Grades der Behinderung

RechtsanwaltGerd Klier

[14.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUm einen Behinderten­ausweis zu erhalten, ist ein Grad der Behinderung (GdB) in Höhe von 50 von Hundert erforderlich. Dieser wird umgangssprachlich häufig als GdB 50 % bezeichnet.

Abfindungs­vereinbarung

Abfindung nach Kündigung: Anwalts­kosten nicht auf Entlassungs­entschädigung aufschlagen

RechtsanwaltThorsten Blaufelder

[13.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternÜbernimmt der Arbeitgeber im Zuge einer Abfindungs­vereinbarung auch die Anwalts­kosten des Arbeit­nehmers, sollten die Parteien dies gesondert regeln.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Kündigung

Ist eine Kündigung wegen Krankheit möglich?

RechtsanwaltGuido Lenné

[12.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEine krankheits­bedingte Kündigung ist eine Kündigung, die der Arbeitgeber wegen erheblicher krankheits­bedingter Vertrags­störungen ausspricht. Das kann der Fall sein, wenn der Arbeit­nehmer aufgrund seiner Erkrankung den Arbeits­vertrag künftig nicht mehr erfüllen kann.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Kranken­versicherung

Private Kranken­versicherung: Beitrags­erhöhungen können unwirksam sein

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[11.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie private Kranken­versicherung ist ein ganz besonderes Versicherungs­verhältnis, weil dieses für den Versicherer grund­sätzlich ordentlich unkündbar ist und auch der Versicherte faktisch den Versicherungs­vertrag nur sehr schwer beenden kann, weil Beitrags­rück­stellungen für spätere Versicherungs­jahre gebildet worden sind. Beide Seiten sind also relativ stark aneinander gebunden.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Technischer Betriebs­leiter

Meister­betrieb ohne Meister - geht das?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[07.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMeister­betrieb ohne Meister – und nun?

Rechtsanwalt Marcel Seifert

Abgas­skandal

OLG Karlsruhe: Kein Nutzungs­ersatz trotz Neulieferung

RechtsanwaltMarcel Seifert

[06.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternImmer wieder hat VW im Abgas­skandal versucht, durch großz­ügige Angebote verbraucher­freundliche Entscheidungen durch Oberlandes­gerichte zu verhindern. Doch diesmal ging die Taktik nicht auf.

Rechtsanwalt Thilo Seelbach, LL.M.

Arbeit­nehmer-Rechte

Hitzefrei im Büro? Nur im Ausnahmefall

RechtsanwaltThilo Seelbach, LL.M.

[05.06.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternLaut Arbeits­stätten-Regelung soll die Temperatur in Arbeitsräumen 26 Grad Celsius nicht überschreiten. Auch wenn der Arbeitgeber bei großer Hitze zum Einschreiten verpflichtet ist: Zu viel Hoffnung auf ein Hitzefrei sollten sich Arbeit­nehmer nicht machen.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3241
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!